Erlebe den Beruf Straßenbauer*in (m/w/d) beim Verband: Das Deutsche Baugewerbe

Werde mit Semi und Benni zum Held aller Autofahrer. Sie zeigen dir, wie man große Baugeräte bedient und was nötig ist, um eine Straße zu asphaltieren.
Startseite / Straßenbauer*in (Das Deutsche Baugewerbe)

Straßenbauer*in: Mit dir geht es voran

Hast du eine Idee, wie lang das Straßennetz in Deutschland ist? Allein die Landstraßen und Autobahnen kommen auf eine Strecke von mehr als 230.000 km! Damit der Verkehr sicher und ohne Schäden darauf fließen kann, müssen bestehende Straßen permanent ausgebessert und erneuert oder neue Trassen erschlossen und gebaut werden. Und dafür braucht es echte Fachleute, die den Umgang mit schweren Maschinen beherrschen, aber auch kräftig mit anpacken können. Schau dir am besten gleich unser Video an. Semi und Benni zeigen dir, wie ihr Arbeitstag als Auszubildende im Straßenbau aussieht. Die Sicherheit von Mensch, Maschinen und Verkehr steht dabei an erster Stelle. Mit der richtigen Kleidung bist du gut gewappnet. Wenn es bei Asphaltarbeiten mit Temperaturen bis zu 180 Grad heiß hergeht, brauchst du hitzebeständige Schuhe. Dann geht es auch schon los: Der Straßenabschnitt wurde bereits ausgehoben, Schotter eingefüllt und verdichtet. Bevor die Asphaltdecke aufgebracht wird, muss der Haftkleber aufgetragen werden. Du kannst dir vorstellen, dass Teamarbeit enorm wichtig ist. Die Ausbildung als Straßenbauer*in interessiert dich? Dann bewirb dich gleich und wir sind sicher: du bist auf dem besten Weg in deine Zukunft und auf Deutschlands Straßen läuft alles glatt.

Das Deutsche Baugewerbe

Wir sind der größte und älteste Bauverband in Deutschland und versammeln unter unserem Dach handwerklich geprägte, inhabergeführte kleinere Unternehmer sowie große Mittelständler. Dabei repräsentieren wir das gesamte Spektrum des Baugewerbes vom klassischen Hochbau, über den Straßen- und Tiefbau bis hin zum Ausbau. Mit gut ausgebildeten Fachkräften meistern wir die Bauaufgaben von heute und von morgen. Wir, das sind über 800.000 Menschen mit einer gemeinsamen Leidenschaft - Wir bauen. Für die Menschen. Für die Zukunft.

Deine Aufgaben als Straßenbauer*in

Dein Spezialgebiet als Straßenbauer*in sind Untergründe und Oberflächen von Straßen und anderen Verkehrsflächen. Du sorgst dafür, dass Autos, Busse und LKWs auf dem dicht verzweigten Straßennetz sicher unterwegs sind.

Baustelle vorbereiten

An den meisten Baustellen beginnst du mit Erdaushubarbeiten. Das heißt, Baugruben ausbaggern, ordentlich sichern und Böschungen (abgeflachte Steilhänge) anlegen. Manchmal ist es auch erforderlich, Grundwasser aus den Baugruben abzupumpen.

Straßen bauen

Mit modernen Maschinen und Werkzeugen stellst du das Fundament her, fertigst die Oberflächen aus Beton oder Asphalt sowie die Entwässerungssysteme an, damit Regenwasser abfließen kann. Auch Pflasterarbeiten sowie die Herstellung von Straßenbau- und Mauerwerken mit Beton- und Natursteinen können zu deinen Aufgaben gehören.

Reparieren und erneuern

Nachdem du den Boden verfüllt und verfestigt hast, kann die Straße sicher befahren werden. Damit das so bleibt, prüfst du sie von Zeit zu Zeit auf eventuelle Schäden und reparierst sie. Auch für die Erneuerung von Straßen, die in die Jahre gekommen und stark beschädigt sind, bist du der richtige Profi.

Wie werde ich Straßenbauer*in? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Um die Ausbildung zum*zur Straßenbauer*in zu beginnen, ist grundsätzlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Ausbildungsbetriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss.

Die gesamte Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. In dieser Zeit lernst du sowohl in deinem Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule. Darüber hinaus gibt es überbetriebliche Ausbildungszeiten, die du in einem Ausbildungszentrum absolvierst. So erlernst du alle wichtigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die du für deine Arbeit als Straßenbauer*in brauchst.

Im dritten Lehrjahr erwirbst du nach erfolgreicher Gesell*innenprüfung den Abschluss als Straßenbauer*in.

Technisches und handwerkliches Geschick

Bei deiner Arbeit ist handwerkliches Geschick im Umgang mit verschiedenen Straßenbaumaschinen und Werkzeugen ebenso wie ein technisches Verständnis gefragt. Beides trainierst du als Straßenbauer*in jeden Tag.

Stressmanagement

Termine, Absprachen und Fristen müssen eingehalten werden, weil oft bereits die nächste Baustelle auf dich wartet. Dabei kann es schon mal hektisch und stressig zugehen. Hier gilt es bei jeder Art von Problemen einen kühlen Kopf zu bewahren. Das fällt dir mit der Zeit immer leichter.

Teamwork

Große Baustellen können nur erfolgreich abgeschlossen werden, wenn ein eingespieltes Team zusammenarbeitet. Gemeinsam sorgt ihr für Spaß bei der Arbeit und könnt nach getaner Arbeit stolz auf das sein, was ihr gebaut habt.

Flexibilität

Du lernst, dich auf immer wieder neue Bauprojekte unter verschiedenen Arbeitsbedingungen mit unterschiedlichen Kollegen*innen einzustellen. Flexibilität ist eine gute Eigenschaft, die dir im Leben oft weiterhelfen kann.

Verantwortungsbewusstsein

Dein Team muss sich jederzeit auf dich und deine sorgfältige Arbeit verlassen können. Gemeinsam tragt ihr die Verantwortung für die Sicherheit, den Gesundheitsschutz und den Umweltschutz auf euren Baustellen.

Körperliche Fitness

Die Arbeit als Straßenbauer*in ist durchaus körperlich anstrengend – und demzufolge gleichzeitig dein tägliches Fitnessprogramm. Gesundheitliche und körperliche Fitness sind daher wichtig, damit du beispielsweise Rückenproblemen vorbeugst und lange Freude an deinem Job hast.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Straßenbauer*in

Nach abgeschlossener Ausbildung als Straßenbauer*in kannst du grundsätzlich bei sämtlichen Straßen- und Tiefbaufirmen des Baugewerbes arbeiten.

Auf der Karriereleiter steigst du durch Berufserfahrung und Fortbildungen auf. Als Vorarbeiter*in koordinierst du das Team auf der Baustelle, als Werkpolier*in übernimmst du Verantwortung für Arbeitsgruppen in Baufirmen, als geprüfte*r Polier*in bist du verantwortlich für ganze Bauprojekte.

Es lockt noch eine weitere Herausforderung: der Meistertitel. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung kannst du dich zum*zur Straßenbauermeister*in weiterbilden und damit später selbständig eine Firma leiten. Du bist dann auch dazu in der Lage, selbst als Ausbilder*in dein Wissen an junge Menschen weiterzugeben und Verantwortung für die nächste Generation zu übernehmen.

Der Besuch einer Fachschule öffnet dir die Türen zu den Berufen Betriebswirt*in im Handwerk und zum*zur Technischen Betriebswirt*in. Möchtest du lieber Bauprojekte planen und steuern, könnte die Fortbildung zum*zur Bautechniker*in die richtige Berufsperspektive für dich sein. Mit einem Studium an der Fachhochschule kannst du Ingenieur*in im Bauwesen werden.

Du siehst, nach der Ausbildung musst du nicht dein Leben lang dasselbe machen – es gibt viele Möglichkeiten, dich beruflich weiterzuentwickeln und du entscheidest, was du aus deiner Bauleidenschaft machst.

Noch mehr Arbeitsplätze erleben!