Erlebe den Beruf Papiertechnolog*in bei UPM.

Sieh dir in unserem #kurzerklärt an, welche Aufgaben dich bei UPM erwarten und was du sonst noch über die Ausbildung für Papiertechnolog*innen wissen musst.
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Ausbildung Papiertechnolog*in: Aus alt mach neu!

Prospekte, Zeitungen, alte Kataloge oder Bücher – was bei anderen so in der Tonne landet, ist dein täglich Brot, denn als Papiertechnolog*in bist du Teil des Recyclingkreislaufs und produzierst aus altem Papier Neues.

Dabei reichen deine Aufgaben in der Papierproduktion vom Überprüfen des Altpapiers über das Bedienen und Überwachen der Produktionsanlage bis hin zur Qualitätskontrolle. Das alles tust du mit großer Verantwortung und Zuverlässigkeit, denn schließlich geht es nicht nur um ein gutes Produkt, sondern auch um unsere Umwelt. Deshalb kombiniert die Ausbildung als Papiertechnolog*in technisches Wissen mit Know-How aus den Bereichen Energieversorgung und Abwasserreinigung.

Klingt spannend? Dann schau dir das #kurzerklärt an und werde zur Autorität in Sachen Papierproduktion, denn du weißt, dass eben nicht alles einfach für die Tonne ist.

UPM Ettringen und UPM Schongau

Die Papierfabriken in Ettringen und Schongau sind Teil des finnischen UPM Konzerns. Der Konzern besteht aus sechs Geschäftsbereichen: UPM Fibres, UPM Energy, UPM Raflatac, UPM Specialty Papers, UPM Communication Papers und UPM Plywood.

Als Branchenführer im Bereich Nachhaltigkeit schließen wir uns dem 1,5 Grad-Ziel der Vereinten Nationen an, um durch wissenschaftlich fundierte Maßnahmen den Klimawandel abzumildern. Wir beschäftigen weltweit rund 17.000 Mitarbeiter und unsere Umsatzerlöse liegen bei etwa 9,8 Mrd. Euro pro Jahr.

Arbeiten als Papiertechnolog*in: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Als Papiertechnolog*in steuerst, überwachst und wartest du Papierproduktionsanlagen. Von der Zusammensetzung verschiedener Rohstoffe bis hin zur abschließenden Qualitätsprüfung des Endprodukts, du weißt über jeden Schritt der Papierproduktion genauestens Bescheid und bist dafür verantwortlich, sie so effektiv und umweltschonend wie möglich zu gestalten.

Überwachung der Produktionsanlagen

Du überwachst und steuerst die Produktionsmaschinen und bist für einen reibungslosen Ablauf verantwortlich. Dafür führst du regelmäßige Wartungen und gegebenenfalls Reparaturen durch.

Einhalten der Umweltvorschriften

Du sorgst dafür, dass Umweltstandards eingehalten werden und bringst dafür dein Wissen aus den Bereichen Energieversorgung und Abwasserreinigung ein.

Qualitätskontrolle

Du führst regelmäßige Kontrollen der Produkte durch um eine immer gleichbleibende Qualität zu gewährleisten und weißt, wie du in den Produktionsprozess eingreifen musst, falls Fehler auftreten.

Wie werde ich Papiertechnolog*in? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre. Bei guten Leistungen kann sie jedoch verkürzt werden. Die meisten Unternehmen stellen Bewerber*innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein, es gibt jedoch keine festen Zugangsvoraussetzungen.

Maschinenbau und Elektrotechnik

Ob Altpapieraufbereitungsanlage, Holzschleifmaschine oder Papiermaschinen, als Papiertechnolog*in wirst du es mit ganz vielen verschiedenen Maschinen zu tun bekommen. Damit du diese nicht nur fachgerecht bedienen, sondern auch warten kannst, brauchst du gutes technisches Verständnis.

Materialkunde

Am Anfang einer Produktionskette stehen immer ihre Ausgangsstoffe. Du lernst die Eigenschaften und Besonderheiten von Altpapier, Rundholz, Hackschnitzel und anderen Rohstoffen kennen und weißt, wie man sie am besten verarbeitet.

Aufmerksamkeit

Du wirst es in diesem Job mit riesigen und hochkomplexen Maschinen arbeiten. Um dich und andere nicht zu gefährden, bist du stets aufmerksam und dir deiner großen Verantwortung bewusst.

Organisationstalent

In deinem Beruf musst du den Überblick über verschiedenste Produktionsschritte behalten sowie einen effizienten Ablauf sicherstellen. Dabei trainierst du täglich dein Organisationstalent.

Chemie

Chemie mochtest du in der Schule schon immer gern? Super! Als Papiertechnolog*in musst du nicht nur mit chemischen Stoffen bei der Produktion umgehen, sondern auch die Qualitätskontrolle im Labor durchführen. So ziehst du aus deinen Erkenntnissen Rückschlüsse für die Produktion.

Handarbeit

Natürlich führen die Maschinen die meisten der Produktionsschritte aus, aber ob es um die Wartung der Maschinen oder Bearbeitung der Ausgangsstoffe geht, du solltest Lust haben selbst einmal mit anzupacken.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Papiertechnolog*in

Hast du deine Ausbildung abgeschlossen, kannst du von deinem Ausbildungsbetrieb übernommen werden. Mit deinem Abschluss kannst du in Papier-, Karton- und Pappefabriken, aber auch in Unternehmen der Zellstoff- und Tapetenherstellung arbeiten.

Als Papiertechnolog*in kannst du dich in den Bereichen Papiererzeugung, Steuerungstechnik oder Produktions- und Fertigungsanlagen weiterbilden, um bei neuen Entwicklungen auf dem Markt immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben.

Darüber hinaus kämen auch eine Meister*innen- oder Techniker*innenweiterbildung in Frage. Oder warum nicht gleich ein Studium der Papiertechnik oder Verfahrenstechnik? Wer es gerne etwas kaufmännischer hätte, kann auch über eine Weiterbildung zum oder zur Technischen Fachwirt*in nachdenken. Du siehst, die Möglichkeiten sind zahlreich.

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