Erlebe den Beruf Maschinen- und Anlagenführer*in bei Berlin Chemie

Lass dir in unserem #kurzerklärt zeigen, was du in der Ausbildung lernst und wie du für eine reibungslose Produktion an den großen Maschinen sorgst.
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Maschinen- und Anlagenführer*in (Metall- und Kunststofftechnik): Herrscher*in über das Ganze

Maschinen und Produktionsanlagen sind mittlerweile aus unserer industrialisierten Welt nicht mehr wegzudenken, denn viele der Dinge, mit denen wir uns umgeben, werden an ihnen hergestellt. Umso wichtiger ist es, dass die Produktion von verantwortungsvollen Leuten gesteuert wird, die einen Blick auf das große Ganze haben.

Vom Einrichten über das Bedienen und Warten bis zum Umrüsten und Reinigen der Maschinen – als Maschinen- und Anlagenführer*in beherrschst du alle Arbeitsschritte mit Leichtigkeit und hast immer die Kontrolle über den Prozess. Natürlich gehören damit auch die anschließende Prüfung und Qualitätssicherung zu deinen Aufgaben.

Hast du auch ein Händchen für Technik und behältst immer den Überblick über das Geschehen um dich herum? Dann ist die Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer*in bei Berlin Chemie vielleicht der richtige Weg für dich. Wenn am Ende alle Produkte die perfekte Oberfläche haben, läuft’s bei dir auch in Zukunft glatt.

BERLIN-CHEMIE

BERLIN-CHEMIE entwickelt, produziert und vertreibt pharmazeutische Produkte. In den modernen Produktionsstandorten in Berlin-Adlershof und Berlin-Britz werden feste Arzneiformen, Liquida und Suppositorien gefertigt. Zu unseren wichtigsten Indikationsgebieten gehören die Bereiche Kardiologie, Atemwegserkrankungen, Diabetes, Gicht sowie die Onkologie. Wir sind ein weltoffenes und internationales Unternehmen, in dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 70 Nationen tätig sind.

Die Arbeit als Maschinen- und Anlagenführer*in: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Als Maschinen- und Anlagenführer*in sorgst du dafür, dass die Produktionsanlagen und Maschinen in Industriebetrieben zuverlässig laufen.

Einrichten und umrüsten

Du entscheidest über die Produktionstechniken und planst den Arbeitsablauf. Entsprechend richtest du die Anlagen und Maschinen ein und rüstest diese bei Bedarf um.

Bedienen und überwachen

Du bedienst die Maschinen und Anlagen, um Produkte herzustellen. Dabei überwachst und optimierst du die Maschinenbelegung und führst immer wieder Kontrollen durch, um die hohe Qualität sicherzustellen.

Warten und reparieren

Du inspizierst und wartest die Anlagen regelmäßig, um sie instand zu halten. Erkennst du Fehler, kannst du diese in den meisten Fällen selbst beheben, sodass die Maschinen und Anlagen schnell wieder betriebsbereit sind.

Wie werde ich Maschinen- und Anlagenführer*in? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Um die Ausbildung zum*zur Maschinen- und Anlagenführer*in zu beginnen, ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Ausbildungsbetriebe erwarten jedoch mindestens den Hauptschulabschluss, in einigen Fällen auch einen höheren Schulabschluss.

Deine Ausbildung dauert dann zwei Jahre. In dieser Zeit lernst du dual – also in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb. Dabei eignest du dir jede Menge Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten für deine Arbeit an den großen Maschinen und Anlagen an.

5 mögliche Spezialgebiete

Im zweiten Ausbildungsjahr vertiefst du je nach Fachrichtung einen der Schwerpunkte Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik, Textilveredelung, Lebensmitteltechnik oder Druckweiter- und Papierverarbeitung. Dabei erwirbst du theoretisches und praktisches Wissen für deine tägliche Arbeit.

Werkstoff- bzw. Lebensmittelkunde

In der Ausbildung baust du dir Fachwissen zu den verschiedenen Werkstoffen, Materialien oder Lebensmitteln auf, die du mit Hilfe von Maschinen und Anlagen herstellst und weiterverarbeitest.

Zuverlässigkeit und Sorgfalt

Deine Kolleg*innen müssen sich jederzeit darauf verlassen können, dass du dich an die jeweiligen Vorgaben und Absprachen hältst. Oft kommt es auf deine sorgfältige Arbeit an, um dich und andere nicht in Gefahr zu bringen.

Technisches Grundverständnis

Im Umgang mit großen Anlagen und komplexen Maschinen bringt dich selbstverständlich ein technisches Grundverständnis und Interesse weiter.

Präzision

Kleine Unachtsamkeiten können Produktionsfehler verursachen – und dann meistens gleich in großer Auflage. Um solche möglichst zu vermeiden, ist deine Genauigkeit bei der Einrichtung und Inspektion der Maschinen gefragt.

Organisationsfähigkeit

Um Arbeitsabläufe zu planen, stimmst du dich mit den Kolleg*innen der vor- und nachgelagerten Bereiche ab und setzt Auftragsziele. Du behältst zahlreiche Prozesse im Blick, um Aufträge fristgerecht in hoher Qualität fertigzustellen. Das erfordert und trainiert deine organisatorischen Fähigkeiten Tag für Tag.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Maschinen- und Anlagenführer*in

Nach der Ausbildung kannst du bei überzeugender Leistung weiter in deinem Ausbildungsbetrieb oder in anderen Industriebetrieben als Maschinen- und Anlagenführer*in arbeiten. Entscheidest du dich nach der 2-jährigen Maschinen- und Anlagenführer*in-Ausbildung, die Ausbildung in einem der Branchenberufe fortzusetzen, werden dir die zwei Jahre voll angerechnet.

Dabei kannst du dich weiter spezialisieren, beispielsweise auf die Werkstofftechnik oder technisches Zeichnen. Mit mehr Berufserfahrung könnten Fort- und Weiterbildungen deine nächsten Karriereschritte sein. So kannst du z. B. Industriemeister*in für Metall, Maschinenbaumeister*in, Techniker*in in der Fachrichtung Maschinentechnik oder Ausbilder*in werden.

Du siehst, nach der Ausbildung geht es weiter. Du musst nicht dein Leben lang dasselbe machen, denn es gibt vielfältige Berufswege mit spannenden Jobmöglichkeiten für dich.

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