Erlebe den Beruf Industriekauffrau*mann bei JUMO

Bei der Berufswahl hat jede*r einen ersten Eindruck in die vielfältigen Arbeitsplätze verdient - den bekommst du heute noch bevor du dich bewirbst!
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Industriekaufmann*frau bei JUMO

Industriekaufmann*frau: Verkaufen und Organisieren

JUMO Sensoren und Automatisierungslösungen findest du überall und auf der ganzen Welt. Sei es im Louvre, an den Stützpfeilern von Brücken oder bei der Herstellung deiner Lieblingslimo.

Und du kannst deinen Teil als Industriekaufmann*frau zum Erfolg des Unternehmens beisteuern. Planen, Verwalten und Kalkulieren – das sind deine Stärken. Du checkst wirtschaftliche Abläufe und Prozesse. Von der Auftragsanbahnung bis zum Kundenservice nach Auftragsrealisierung. Du erstellst Angebote, prüfst Verträge und führst Verkaufsgespräche, bei denen du dein Verhandlungsgeschick unter Beweis stellen kannst. Du hast keine Angst vor Zahlen und stets den Durchblick.

JUMO

Die JUMO-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Fulda beschäftigt weltweit rund 2400 Mitarbeiter und ist einer der führenden Hersteller auf dem Gebiet der industriellen Sensor- und Automatisierungstechnik. Zur Unternehmensgruppe zählen 5 Niederlassungen in Deutschland, 25 Tochtergesellschaften im In- und Ausland sowie mehr als 40 Vertretungen weltweit.

Die Arbeit als Industriekaufmann*frau: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Als Industriekaufmann*frau arbeitest du in einem Industrieunternehmen und orderst neue Rohstoffe, Teile und Maschinen, wenn diese benötigt werden. So stellst du sicher, dass die Produktion Tag und Nacht laufen kann.

Einkaufen und verkaufen

Stellst du fest, dass etwas bestellt werden muss, holst du im Großhandel und in Onlineshops Angebote für die benötigten Waren ein, gibst die Bestellung auf und kümmerst dich um die Bezahlung. Auch die Angebotserstellung und der Verkauf eurer hergestellten Produkte gehört zu deinen Aufgaben. Du bist also ein Profi für Einkäufe und Verkäufe.

Verhandeln und kalkulieren

Dabei kalkulierst du die benötigten Mengen an Rohstoffen, Materialien, Zubehörteilen, Ersatzteilen und Maschinen und verhandelst mit Lieferanten, um diese zum guten Preis zu bekommen. Auf der anderen Seite wollen auch eure Kund*innen einen guten Preis aushandeln. Dabei musst du wiederum Verkaufspreise und Handelsspannen gut kalkulieren.

Planen und organisieren

Du ermittelst den Personalbedarf und planst den Personaleinsatz, sodass möglichst nie zu wenig oder zu viele Mitarbeiter*innen eingesetzt sind. Auch planst du Werbeaktionen zur Verkaufsförderung und führst diese durch. Und natürlich übernimmst du auch kaufmännische Aufgaben, wie z. B. die Buchführung oder das Schreiben von Rechnungen und Mahnungen.

Wie wirst du Industriekaufmann*frau? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Um die Ausbildung als Industriekaufmann*frau zu beginnen, ist grundsätzlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Ausbildungsbetriebe erwarten aber mindestens die Fachoberschulreife (mittlere Reife bzw. Realschulabschluss).

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. In der Zeit lernst du dual, also sowohl in der Berufsschule als auch in deinem Ausbildungsbetrieb. Nach zwei Jahren stellst du dein Wissen und Können in der Zwischenprüfung unter Beweis und mit bestandener Abschlussprüfung bist du offiziell startbereit für einen Job als Industriekauffrau*mann.

Kaufmännisches Wissen

Als angehende*r Kaufmann*frau beschäftigst du dich in der Berufsschule natürlich erst einmal mit verschiedenen kaufmännischen Grundlagen. Bald schon sind Dinge wie Marktbeobachtung, Konkurrenzanalyse, Rechnungsstellung, Bilanzierung, Kalkulation und Vertragsrecht keine Unbekannten mehr in deinem Leben.

Mathe in neuer Dimension

Du ahnst es sicher schon: Für diese Ausbildung solltest du besser Spaß am Rechnen mitbringen statt deine Mathekenntnisse aus dem Kopf zu streichen. Auf dein Schulwissen baust du in der Berufsschule auf, um es für die kaufmännischen Tätigkeiten in deiner Berufspraxis anzuwenden.

Verkaufstalent

Du sammelst wertvolle Erfahrungen in Kauf- und Verkaufsgesprächen und verstehst immer besser, dass es auf dein selbstbewusstes, freundliches und authentisches Auftreten, aber auch auf Verkaufstaktiken und Verhandlungsgeschick ankommt, um in deinem Job erfolgreich zu sein.

Eigenverantwortliches Arbeiten

Im Industrieunternehmen arbeitest du nicht allein, dennoch erledigst du deine vielfältigen Aufgaben im Büro und bei Kund*innen meist eigenverantwortlich. Das heißt, du übernimmst die Verantwortung für das was du tust oder unterlässt, triffst z. B. Entscheidungen über Bestellmengen und trägst dafür die Konsequenzen, falls dadurch mal das Lager aus allen Nähten platzt.

Organisationsfähigkeiten

Mit der Zeit wirst du immer besser darin, deine Arbeitsabläufe zu planen und zu organisieren. Das ist wichtig, damit du bei all den Bestellungen, Wareneingängen, -ausgängen und Lagerbeständen nicht den Überblick verlierst. Das hilft dir, dich auch im Privatleben immer besser zu organisieren.

Team- und Kommunikationsfähigkeiten

Du solltest gern mit Menschen arbeiten, wenn du dich für diese Ausbildung entscheidest. Als Industriekaufmann*frau verbringst du viel Zeit damit, sowohl schriftlich als auch mündlich mit Kolleg*innen verschiedener Abteilungen sowie Kund*innen und Geschäftspartner*innen zu kommunizieren, die je nach Unternehmen auf der ganzen Welt verteilt sind.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Industriekaufmann*frau

Hast du deine Ausbildung als Industriekaufmann*frau abgeschlossen, kannst du bei überzeugender Leistung von deinem Ausbildungsbetrieb übernommen werden. Grundsätzlich kannst du aber mit deinem Wissen und Können bei Industrieunternehmen aller Branchen von der Baubranche über IT- bis zur Modebranche einen Job finden.

In Lehrgängen kannst du dich weiter spezialisieren, zum Beispiel auf das Finanz- und Rechnungswesen, Buchhaltung und Bilanzierung, Teamführung oder Controlling. Um auf der Karriereleiter weiter aufzusteigen, könnten Weiterbildungen zum/zur Ausbilder*in, Betriebswirt*in für Marketing und Export, Fachkaufmann*frau für Außenwirtschaft und Informatik-Betriebswirt*in interessante Perspektiven sein.

Hast du die Fachhochschulreife erworben, kannst du auch studieren und beispielsweise Diplom-Betriebswirt*in werden. Du siehst, nach der Ausbildung als Industriekaufmann*frau stehen dir wieder verschiedene Berufsmöglichkeiten offen und du entscheidest, welchen Weg du gehst.

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