Erlebe den Beruf Industrieinformatiker/-in bei Siemens

Erfahre von deinen KollegInnen Tina und Dominik wie man Steuerungseinheiten programmiert und mit Hilfe von IT-Know-How die Prozesse innerhalb einer Produktionsanlage optimieren kann.
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IndustrieinformatikerIn: Im Team mit digitalen Zwillingen

Fragst du dich gerade, was genau IndustrieinformatikerInnen machen und worauf es in dieser Ausbildung ankommt? Hier findest du die Antwort. Am besten schaust du dir zuerst unser Video an. Tina und Dominik absolvieren den praktischen Teil ihres dualen Studiums bei Siemens und zeigen dir gern, wie facettenreich ihre Arbeit ist. Neben der Programmierung stehen nämlich auch zusätzliche Qualifikationen wie Grundlagen der Elektronik auf dem Lehrplan. Doch statt im dunklen Kämmerchen zu sitzen, bist du von Anfang an Teil eines großen Unternehmens, in dem Teamarbeit oberste Priorität hat.

Ob du per Smart Factory Steuerungsprozesse optimierst, digitale Zwillinge erschaffst oder dich um Cybersicherheit kümmerst – es ist wichtig, dass du den Blick fürs Ganze behältst. Dafür werden die Projekte immer wieder gemeinsam analysiert und getestet – auch international. Zusammen mit Projektleitungen, anderen StudentInnen und ExpertInnen wirst du an der Entwicklung zukunftsträchtiger Technologien beteiligt sein und, da sind wir sicher, über den Weg von Industrie 4.0 eine spannende Zukunft ansteuern.

Siemens AG

Wir bei Siemens sind Erfinder aus Leidenschaft und bringen Dinge zum Laufen, die andere für unmöglich halten. Bei uns lernen Roboter das Lernen und Städte das Denken. Wir liefern den Wachstumsantrieb für ganze Länder und sorgen dafür, dass das Klima geschont wird. Die Zukunft ist unser Geschäft. Und für die Gestaltung der Zukunft benötigen wir gut ausgebildete Nachwuchskräfte.

Die Arbeit als Industrieinformatiker/-in: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Die industrielle Produktion wandelt sich rasant – heute und in Zukunft. Als Industrieinformatiker/-in gestaltest du sie mit, denn mit deinem IT- und Technikwissen sorgst du dafür, dass die realen und virtuellen Welten der Industrie und Informatik zusammenwachsen.

Smarte Geräte und Systeme entwickeln

Die heutige Industrie fragt nach Softwares, Geräten und Systemen, die intelligent miteinander vernetzt sind, um bei der Produktion optimal zusammen zu spielen. Mit unterschiedlichen Programmiersprachen entwickelst du solche smarten Industrielösungen immer weiter.

Digitale Dienstleitungen

Auch der Aufbau und die Weiterentwicklung von sogenannten „Digital Services“ gehört zu deinen Aufgaben. Beispielsweise entwickelst und pflegst du für Industrieunternehmen cloudbasierte Systeme, die ihre Produktionsanlagen vernetzen können.

KundInnen weltweit betreuen

Du berätst UnternehmenskundInnen und interne Abteilungen zu den neuesten Industrielösungen und digitalen Services. Auch kümmerst du dich um die Angebotserstellung und darum, dass Prototypen und Anwendungen für ihre individuellen Bedürfnisse entwickelt werden.

Wie werde ich Industrieinformatiker/-in?
Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Das duale Studium Industrieinformatik ist das richtige für dich, wenn du die Praxisnähe als Alternative zum regulären Informatik-Studium bevorzugst. Voraussetzung ist, dass du zum Studienbeginn die Fachhochschulreife, allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder die fachgebundene Hochschulreife erworben hast. Nach 4 Jahren erwirbst du den Abschluss Bachelor of Engineering (B. Eng.) und legst dazu die IHK-Prüfung zum/zur ElektronikerIn für Geräte und Systeme ab.

Informatik

Im Studium beschäftigst du dich unter anderem intensiv mit Programmiersprachen, IT-Systemen, Softwareentwicklung und Softwaredesign, Big Data und Data Analytics, Internet-of-Things (IoT) und Cybersicherheit.

Ingenieurgrundlagen

Auch angewandte Mathematik, Physik, Elektronik, Elektrotechnik und Automatisierungstechnik, innovative Fabriksysteme und noch einiges mehr steht auf deinem Stundenplan. Dabei wirst du theoretisch und praktisch auf deine Tätigkeiten als IngenieurIn vorbereitet.

Organisationstalent

Du übernimmst schnell Verantwortung für Projekte in der Praxis. Das klingt herausfordernd, ist es sicher auch. Mit jeder neuen Herausforderung kitzelst du mehr deiner Projektmanagement- und Organisationsfähigkeiten heraus, die du für deine Arbeit brauchst.

Tech-Affinität

Bei so viel Umgang mit Robotern, Algorithmen und intelligenten Netzen ist es selbsterklärend, dass dich echtes Interesse für die neuesten Technik- und Technologietrends in diesem Studium weiterbringt.

Innovationsfreude

Bei der Erarbeitung neuer Industrielösungen trainierst du deine Fähigkeit, kreativ und vernetzt zu denken. Du findest und probierst immer wieder neue Wege, um die Anforderungen deiner KundInnen immer besser zu erfüllen.

Team- und Kommunikationsfähigkeit

In Projekten triffst du auf KundInnen und KollegInnen mit ganz unterschiedlichen Expertisen. Um Informationen zwischen den verschiedenen Bereichen zu vermitteln, lernst du effektiv zu kommunizieren und im Team produktiv zu sein.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Industrieinformatiker/-in

Mit dem abgeschlossenen Bachelorstudium bist du schnell eine gefragte Fachkraft für die Arbeit mit intelligenten Systemen und smarten Industrielösungen, die für Unternehmen immer wichtiger werden. Deshalb bekommst du in der Regel auch direkt im Anschluss ein Stellenangebot als IngenieurIn, wenn du im Studium gute Leistungen zeigst.

Den Bachelorabschluss kannst du aber auch als Grundlage für ein anschließendes Masterstudium nutzen und dich damit weiter zu spezialisieren. Einige Fachhochschulen erkennen das duale Studium sogar als Teil des Grundstudiums an.

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