Erlebe den Beruf Industrie-Isolierer*in bei der G+H Group in 360 Grad

Wärme, Kälte, Schall – Industrie-Isolierer*innen halten sie fern. Schau Tilman dabei zu, wie er das bewerkstelligt – und welche Herausforderungen ihm dabei begegnen.
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Industrie-Isolierer*in: Dämmen für Ruhe, Effizienz und Sicherheit

Es kann viele Gründe haben, Wärme, Kälte und Schall draußen halten zu wollen. In der Industrie können sie über die Qualität eines Produktionsgutes entscheiden, die Funktionsweise der Anlagen beeinträchtigen oder Energiekosten beeinflussen. Klar, dass es dann geübte Leute geben muss, die es beherrschen, diese unerwünschten Einflüsse zu isolieren – die Industrie-Isolierer*innen.

Sie wissen, wo sie ansetzen müssen – und wie. Sie kennen ihr Portfolio aus verschiedensten Dämmmaterialien wie ihre Westentasche und wissen, dass jedes zu isolierende Element Eigenheiten mitbringt und damit unterschiedliche Lösungswege zum gewünschten Ergebnis führen. Die Montage und Inbetriebnahme ihrer Arbeit rundet ihr Berufsprofil schließlich ab.

G+H Group

Von der Beratung über die Planung bis hin zur Lieferung und Montage bieten wir unseren Kund*innen Komplettlösungen im Bereich Wärme- und Kältedämmung, vorbeugenden Brandschutz und Schallschutz aus einer Hand an.

Mit über 40 Niederlassungen sind wir flächendeckend in Deutschland vertreten. Unsere Philosophie ist eine dezentrale Struktur mit dem Fokus auf eigene Mitarbeiter*innen. Du als Mitarbeiter*in stehst bei uns im Mit-telpunkt – entwickle dich mit uns persönlich und beruflich weiter. Wir begleiten dich. Bist du dabei?

Die Arbeit als Industrie-Isolierer*in: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Eine Sache in deinem Job ist dir gewiss: Die Abwechslung. Denn isoliert werden muss beinahe überall. Ob Flughafen oder Kraftwerk, ob Fabrik oder Schule. Genauso variieren deine Aufgaben und dein Ansatz für dein nächstes Projekt.

Planung

Du hast die Ausgangslage des*der Kund*in vor Augen und jetzt geht es daran, eine Lösung zu erarbeiten. Erst in deinem Kopf, dann auf dem Papier. Welches Werkzeug brauchst du, was müsstest du erst herstellen und welchen Dämmstoff wirst du benötigen?

Werkstattarbeit

In der Werkstatt stellst du dann die richtige Stütz- und Tragekonstruktion her, die du später für deine Dämmung benötigst. Dabei schneidest du beispielsweise mit einer elektrischen Schere Stahl aus, rundest ihn in einer Rundmaschine und versiehst ihn in einer Stickmaschine mit den nötigen Fugen.

Montage

Vor Ort bei Kund*innen folgt dann die eigentliche Arbeit: Die Dämmung. Du montierst sie, gewährleistest damit, dass fortan Wärme, Kälte oder Schall erfolgreich isoliert werden können oder erkennst, wenn eine alte Dämmung einer Reparatur bedarf, die du dann ebenfalls durchführst.

Wie werde ich Industrie-Isolierer*in? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Die Ausbildung als Industrie-Isolierer*in dauert 3 Jahre und findet sowohl im Unternehmen als auch in der Berufsschule statt. Theoretisch kannst du die Ausbildung ohne Schulabschluss beginnen, die meisten Auszubildenden bringen allerdings einen Haupt- oder Realschulabschluss mit.

Räumliche Vorstellungskraft

Die von dir hergestellten Formstücke aus Kunststoff und Stahl sind nicht selten Maßanfertigungen. Deshalb solltest du in der Lage sein, das Ergebnis deiner Arbeit vor deinem geistigen Auge sehen zu können und das, bevor du dich an die Arbeit machst.

Ein Gefühl für Geometrie

Ob du Stahlformstücke, Kunststoff oder Dämmmaterial bearbeitest oder ausschneidest – sie werden eine bestimmte Form vorrausetzen und dabei in den richtigen Maßen benötigt. Heißt für dich: Ein Gefühl für Geometrie solltest du von Haus aus mitbringen.

Handwerk

Diese Konstruktions- und Dämmteile dann in Eigenproduktion herzustellen, erfordert handwerkliches Geschick von dir. An den unterschiedlichen Maschinen und Werkzeugen wird gezeichnet, geschnitten und geformt, bis es schlussendlich passt.

Organisationsfähigkeit

In Kommunikation mit den Kund*innen erkennst du Herausforderungen und erarbeitest einen gemeinsamen Fahrplan. Du hast den Überblick über deine Materialien und weißt, wann du wie viel davon benötigst.

Lust auf Abwechslung

Deine Arbeit wird nahezu überall gebraucht, deshalb solltest du auch Lust haben, nahezu überall am Werk zu sein. Monotonie und derselbe Arbeitsplatz an jedem Tag sind hier Fehlanzeige und bei bestimmten Betrieben sind sogar Praktika im Ausland möglich.

Teamplayer*in

Ob mit Kund*innen oder Kolleg*innen – hier geht nichts allein. Zusammen wird an Lösungen gearbeitet und angepackt. Koordination ist damit auch hier der Schlüssel zum Erfolg und das solltest du können und wollen.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Industrie-Isolierer*in

An Orten, wo deine Fähigkeiten gefragt sind, wird es auch in Zukunft nicht mangeln. Aber was, wenn dich der Hunger nach mehr packt?

Zum Beispiel durch Anpassungsweiterbildungen könntest du diesen Hunger stillen. Mit ihnen hältst du dein Fachwissen auf dem aktuellen Stand, ob es dabei um Dämmung oder Brandschutz geht, ist völlig dir überlassen.

Wenn dich Verantwortung und eine Führungsposition reizt – kein Problem! Schließ an deine Ausbildung eine*n Industriemeister*in an und steigere so nicht nur dein Gehalt, sondern erklimme die Karriereleiter ein großes Stück weiter nach oben.

Und dann könntest du beispielsweise Bauingenieurswesen studieren und damit zum absoluten Profi aufsteigen. Ob du dann wieder bei einem Unternehmen anheuerst oder in die Selbstständigkeit gehst, entscheidest du.

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