Erlebe den Beruf Gestalter*in für visuelles Marketing bei Peek&Cloppenburg in 360 Grad

Streife gemeinsam mit Paula, Ananda und Lukas über die Verkaufsflächen und sieh ihnen dabei zu, wie sie ihre Filiale perfekt in Szene setzen
Startseite / Gestalter*in für visuelles Marketing (Peek & Cloppenburg)

Ausbildung als Gestalter*in für visuelles Marketing: Deine Leinwand ist dein Betrieb

Eigentlich läuft es doch so: Du gehst in ein Geschäft und kaufst dir deine Klamotten. Aber ist dir aufgefallen, dass der Laden, den du betrittst, aufwändig gestaltet, ja, man könnte sagen, angekleidet ist? Wer sind diese Leute, die diese Läden einkleiden? Na klar – Gestalter*innen für visuelles Marketing!

Sie sind für den Einzelhandel, was Bühnenbilder für das Theater sind und sorgen mit Licht, Farben, Accessoires für die richtige Atmosphäre auf den Verkaufsflächen. Sie haben ein scharfes Auge und haben alle Details im Blick, damit sich Kund*innen später wohlfühlen – und zu den Produkten finden, die sie wirklich brauchen. Außerdem sprudeln sie vor Ideen für visuelle Gestaltungskonzepte und die sind in ihrem Betriebsalltag stetig gefragt.

Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf

Peek & Cloppenburg gehört mit seinen 140 Verkaufshäusern und rund 15.000 Mitarbeitern*innen in 15 Ländern zu den führenden Fashion Retailern Europas – und das seit 120 Jahren. Dabei vereinen wir vieles, was man nicht unbedingt erwartet. Wir sind nicht nur Modehändler, sondern leisten von Design und Produktion unserer Exklusivmarken bis zur Logistik, IT und dem Marketing alles selbst. Dadurch erwarten dich bei uns eine besondere Vielfalt und neue persönliche Herausforderungen.

Deine Aufgaben als Gestalter*in für visuelles Marketing

Als Gestalter*in für visuelles Marketing arbeitest du insbesondere im Einzelhandel, zum Beispiel bei Möbel- und Kaufhäusern. Mit deinen gestalterischen Fähigkeiten präsentierst du Waren, Dienstleistungen und Produkte und sorgst so dafür, dass die richtigen Kund*innen zu euch finden.

Waren präsentieren

Schaufenster dekorieren, Figuren mit angesagten Klamotten ankleiden, dabei immer auf Licht und Farben achten: Du beeinflusst, worauf eure Kund*innen ihre Aufmerksamkeit lenken und wie du dazu euch und euren Laden entsprechend in Szene setzt.

Verkaufsflächen vorbereiten

Du überprüfst bereits bei der Ladenöffnung, ob eure Waren, Dienstleistungen oder Produkte für den Tag, die Jahreszeit, neue Kollektionen oder Trends vorbereitet sind. Dazu zählt auch, die entsprechenden Verkaufsflächen sauber und ordentlich zu halten.

Verkaufsflächen kontrollieren

Im Laufe eines Arbeitstages wird Ware unordentlich zurückgelegt werden und Chaos könnte entstehen – aber nicht mit dir. Du bist die gesamte Zeit über Ansprechpartner*in und zur Stelle, um während der Betriebszeiten immer wieder für die nötige Ästhetik und Wohlfühlatmosphäre zu sorgen.

Wie werde ich Gestalter*in für visuelles Marketing? Die wichtigsten Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Um die Ausbildung zu beginnen, ist grundsätzlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, aber: Die meisten Betriebe erwarten die Hochschulreife von dir.

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. In der Zeit lernst du dual, also zum Teil in der Berufsschule und zum Teil im Ausbildungsbetrieb. So erwirbst du alle wichtigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Arbeit als Gestalter*in für visuelles Marketing.

Gestaltung

Kreativ solltest du bereits sein – dein wichtigstes Rüstzeug. Wie du deine Kreativität dann richtig anwendest, um Waren perfekt aufzubereiten, zu inszenieren und Geschichten mit ihnen zu erzählen, lernst du vor allem in der Praxis, aber auch in der Berufsschule.

Sinn für Ästhetik

Trends und Mode befinden sich im stetigen Wandel. Du solltest die Leidenschaft für beides mitbringen und es sollte dir locker von der Hand gehen, dein Wissen ständig zu aktualisieren, zu erweitern und mitzugehen, wenn sich etwas ändert.

Genauigkeit und Sorgfalt

Bei deinen regelmäßigen Gängen über die Verkaufsflächen sollten dir Unregelmäßigkeiten sofort ins Auge fallen. Deine Alarmglocken gehen an, wenn eine Jacke schief hängt, eine Figur die falsche Hose trägt oder das Regal unordentlich zurückgelassen wurde.

Handwerkliche Fähigkeiten

Nicht selten werden Gestaltungskonzepte von der Zentrale vorgegeben. Hier zählt, dass du die Konzepte verstehst und dir anschließend die handwerkliche Umsetzung der Konzepte gelingt.

Teamfähigkeit

Spontane Anfragen von deinen Kolleg*innen im Verkauf stehen an der Tagesordnung. Aber auch mit anderen Gestalter*innen wirst du dich immer wieder beraten und ihr werdet gemeinsam gestalten. Hier ist wichtig, dass ihr euch ergänzt und gegenseitig inspiriert.

Vorstellungsvermögen

Ob räumliches Vorstellungsvermögen oder bei Skizzen: Du solltest deine Aufgaben visualisieren können und um die Wirkung deiner Arbeit wissen, bevor du sie geschaffen hast. Nur mit einem vorrausschauenden Blick gelingt dir dann die perfekte Inszenierung.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Gestalter*in für visuelles Marketing

Schon während der Ausbildung kannst du deine*n Europaassistent*in machen und so zum Profi für europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht werden. Das stellt dich nicht nur breiter auf – es steigert auch deinen Wert für deine*n Arbeitgeber*in. Auch dabei solltest du immer versuchen, Up-to-date zu bleiben. Trends rechtzeitig aufzuspüren, ist quasi dein Kapital. Du solltest wissen, was läuft – und was längst wieder out ist.

Mit einer Hochschulreife, wie sie von den meisten Arbeitgeber*innen ohnehin vorgesehen ist, kannst du auch studieren und einen Bachelor in Kommunikationsdesign oder Visuelle Kommunikation erwerben. Das ebnet dir natürlich einen Weg in die Führungsetagen und Bereiche, in denen du Verantwortung übernehmen kannst. Vielleicht sind es dann bald schon deine Ideen, die in allen Filialen deines Betriebes umgesetzt werden. Auch das alles heißt wieder mehr Gehalt für dich.

Du willst lieber selbst den Ton angeben? Dann steht dir auch die Selbstständigkeit offen. Zum Beispiel als freiberufliche*r Berater*in, mit einem eigenen Betrieb oder mit einer kreativen Idee für ein Start-up, mit der du dann den Markt unsicher machst.

Noch mehr Arbeitsplätze erleben!