Erlebe den Beruf Feinwerkmechaniker*in bei Bücker + Essing

Also doch: Es kommt auf die kleinen Dinge im Leben an. In unserem #kurzerklärt beweisen wir es dir.
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Feinwerkmechaniker*in bei Bücker + Essing

Also doch: Es kommt auf die kleinen Dinge im Leben an. In unserem #kurzerklärt beweisen wir es dir.

Sie sind überall, wo auch Menschen sind: Moderne Maschinen, Motoren und Messinstrumente. Sie helfen, kochen, produzieren, schwimmen, fliegen, fahren… die Liste könnte ewig so weitergehen. Nicht selten sind die Apparaturen mehrere Tonnen schwer, echte Giganten und am Ende doch nur die Summe ihrer kleinsten Kleinteile. Ziemlich deep, oder?

Das Handwerk, das dir in der Ausbildung als Feinwerkmechaniker*in beigebracht wird, lehrt dich, Spezialist*in für die Details zu sein, auf die es bei diesen Maschinen wirklich ankommt und diese Puzzles von Kleinteilen nicht nur lösen zu können, sondern fehlende Puzzleteile im Zweifel sogar selbst herzustellen.

Im Schwerpunkt Maschinenbau stellst du Maschinen und Anlagen her, die später selbst Güter produzieren sollen. Beim Schwerpunkt Feinwerkmechanik geht es dann um Prüfeinrichtungen, Steuergeräte, aber auch um Maschinen, die in größerer Dimension von der Industrie gebraucht werden, wie beispielsweise Näh-, Strick- und Bügelmaschinen.

Wenn du dich für den Schwerpunkt Werkzeugbau entscheidest, produzierst du alles, was zum Schneiden, Umformen und Bearbeiten, Pressen, Blasen und Drucken im industriellen Betrieb gebraucht wird. In der Zerspanungstechnik stellst du schließlich die feinen und sehr feinen Puzzleteile her, aus denen die Maschinen dann bestehen.

Bücker + Essing

Seit 1963 dreht sich bei BÜCKER + ESSING alles um Motoren. Wenn Motoren in Nutzfahrzeugen, Zügen, Schiffen oder Blockheizkraftwerken bereits viele Kilometer oder Stunden gelaufen sind, müssen sie professionell gewartet oder repariert werden. Mit 155 Mitarbeitern setzen wir in unserem Instandsetzungswerk in Lingen (Ems) jährlich etwa 500 Motoren instand. Unsere Instandsetzungskompetenz ist längst auch in vielen anderen Industrien gefragt, zum Beispiel für Großbauteile in Raffinerien, Kraftwerken und Industrieanlagen.

Deine Aufgaben als Feinwerkmechaniker*in: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

„Präzision“ ist das heiligste Mantra der Feinwerkmechanik, schließlich geht es darum, Schiffen, Blockheizkraftwerken, Zügen und anderen modernen Maschinen Leben einzuhauchen und diese am Leben zu erhalten. Ganz ohne Magie heißt „Leben“ in der Feinwerkmechanik dann „gewartet und betriebsbereit“.

Sorgfältige Planung

Du besprichst dich mit Auftraggeber*innen und siehst dir ihre Skizzen und Zeichnungen genaustens an. Du verstehst ihre Anforderungen und weißt, wie du sie umsetzen kannst.

Reparatur und Wartung

Du stellst sicher, dass die von dir administrierten Maschinen, Geräte und Instrumente funktionieren. Wenn nicht, weißt du, was du tun musst, damit sie es wieder tun.

Herstellung

Du stellst Maschinen, aber auch Bestands- und Ersatzteile für Maschinen her und weißt hierbei auf den tausendstel Millimeter genau zu arbeiten, damit sich Bohrungen, Aussparungen und Vertiefungen am Ende genau an den für sie vorgesehenen Stellen befinden.

Wie werde ich Feinwerkmechaniker*in? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Die Ausbildung als Feinwerkmechaniker*in dauert 3,5 Jahre und findet sowohl im Unternehmen als auch in der Berufsschule statt. Theoretisch kannst du die Ausbildung ohne Schulabschluss beginnen, die meisten Auszubildenden bringen allerdings mindestens die mittlere Reife mit aufs Parkett. Du solltest körperlich belastbar sein und ein gutes Sehvermögen besitzen, schließlich sind das deine wichtigsten Werkzeuge.

Verständnis für Zahlen

Um im Bereich der Millimeter zu prüfen, zu verstehen und zu arbeiten, brauchst du Freude am Umgang mit Zahlen – ist klar, oder? In der Berufsschule lernst du dann praxisnahe Mathematik, die auf deinen Beruf zugeschnitten ist.

Auge für Details

Es ist ungemein wichtig, dass du bei deiner Arbeit alles sehr genau nimmst, auch wenn dir computergesteuerte Maschinen dafür zur Seite stehen. Oft stellst du Einzelstücke für Maschinen her, die dann in Serienproduktion gehen können, aber auch Lebensmittelverpackungen und Autos benötigen ihre Bestandsteile immer in gleichbleibend hoher Qualität.

Räumliches Vorstellungsvermögen

Deine Auftraggeber*innen geben dir komplexe Skizzen und technische Zeichnungen in die Hand. Um diese verstehen und umsetzen zu können, sind räumliches Vorstellungsvermögen und solide Kenntnisse in Geometrie und Physik unbedingt vonnöten.

Handwerkliches Geschick

Feinwerkmechanik ist ein Handwerk, in dem auch manuell gebohrt, gestanzt und gefräst wird. Du bringst die Fingerfertigkeit und Feinmotorik mit, die dafür benötigt wird und trainierst und verbesserst diese stetig.

Kommunikation

Damit am Ende auch die feinsten Puzzleteile zusammenpassen, ist es wichtig mit Kolleg*innen und Auftraggeber*innen akkurat zu kommunizieren. Du lernst, welche Fragen du stellen musst, damit es am Ende keine Interpretationsspielräume mehr gibt.

Geduld

Gut Ding will Weile haben – das gilt für die Arbeit als Feinwerkmechaniker*in ganz besonders, denn neue Bauteile und Maschinen lassen sich nicht mal eben so aus dem Ärmel schütteln. Wenn du aber geduldig bist und Prozesse genau beobachtest, dann hast du am Ende des Arbeitstages auch Erfolge vorzuzeigen.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Feinwerkmechaniker*in

Du siehst, es gibt viel zu tun. Aber auch das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Wenn du mehr möchtest, kannst du bereits während deiner Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, ob im technischen Bereich, als sogenannte Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten, oder aber auch im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht, wo du dich zum „Europaassistent*in“ qualifizieren und damit deine internationale Kompetenz unter Beweis stellen kannst. Das macht dich in den Augen deiner Arbeitgeber*innen deutlich attraktiver (und wertvoller).

Wenn dich eine Führungsposition reizt und du mehr Verantwortung übernehmen möchtest, kannst du deinen Meister für Feinwerkmechaniker*innen hinten ranhängen. Damit, oder wenn du bereits das Abitur mitbringst, könntest du dann Mikrotechnik und Mikrosystemtechnik studieren.

In jedem Fall solltest du Trends und Innovationen aufmerksam verfolgen, denn dein Betätigungsfeld befindet sich in einem stetigen Wandel.

Jetzt hast du aufgepasst und weißt, wie du die Dinge sogar noch besser machen, wenn nicht gar komplett neue Dinge erfinden kannst? Dann steht dir selbstverständlich auch der Weg in die Selbstständigkeit offen – und deinem Start-Up nichts mehr im Wege.

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