Erlebe den Beruf Bergbautechnolog*in der Fachrichtung Tiefbautechnik bei der K+S Minerals and Agriculture GmbH

Wir zeigen dir in unserem #kurzerklärt, was du in der Ausbildung als Bergbautechnolog*in lernst und welche Aufgaben dich in diesem Beruf erwarten.
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Deine Ausbildung als Bergbautechnolog*in: Große Wirkung unter Tage

Erinnerst du dich noch an früher? Sand ins Sieb schaufeln. Sand vom Sieb ins Eimerchen sieben. Schätze finden. Und von vorne. Was, wenn wir dir jetzt sagen, dass das nicht nur eine schöne Sandkastenerinnerung sein kann, sondern auch ein richtiger Beruf?

Bergbautechnolog*innen der Fachrichtung Tiefbautechnik werden immer dann gebraucht, wenn unter, aber auch über Tage was passieren soll. Sie fahren Grubenbaue auf, unterhalten und sichern sie und sind außerdem an der Gewinnung von wichtigen Bodenschätzen und Rohstoffen, wie zum Beispiel Salzen oder Kohle beteiligt.

Aber das machen sie nicht etwa mit Eimer und Schaufel bewaffnet, sondern mit modernster Technik, Bohrungen oder Sprengungen. Außerdem sind sie echte Expert*innen, wenn es um Gesteine und ihre Eigenschaften geht. Sie können Gefahren gut einschätzen und die Arbeitsstätte für sich und ihre Kolleg*innen sichern. Du siehst, es ist ein interessanter Beruf mit viel Verantwortung. Schau dir unser #kurzerklärt an und lerne alles über die Ausbildung bei K+S.

K+S Minerals and Agriculture GmbH, Werk Zielitz

Wir bereichern das Leben durch nachhaltige Förderung und Veredelung von Mineralien zu unverzichtbaren Produkten und durch eine Ausbildung, die einzigartig ist. Weil sie über und unter Tage dafür steht, was wirklich zählt im Leben: Zukunftsperspektive, Teamgeist und Sinnhaftigkeit.

Deine Aufgaben als Bergbautechnolog*in Fachrichtung Tiefbautechnik: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Als Bergbautechnolog*in der Fachrichtung Tiefbautechnik sind deine Einsatzgebiete der Über- und Untertagebau des Bergbaus und die Rohstoffgewinnung. Du fährst Grundbaue auf, unterhältst, verwahrst und sicherst sie.

Rohstoffgewinnung

Unter unseren Füßen, tief in der Erde, lagern Bodenschätze, die wir für unseren Alltag brauchen. Bergbautechnolog*innen der Fachrichtung Tiefbautechnik sind dafür zuständig diese Rohschoffe aus der Erde zu gewinnen. Dafür fahren sie Grundbaue auf, unterhalten und verwahren diese.

Sicherung

Im Bergbau zu arbeiten ist nicht ganz ungefährlich. Bergbautechnolog*innen setzen ihr Wissen über die verschiedenen Gesteine und ihre Eigenschaften und Bewegungen ein, um Grundbaue zu sichern und sowohl sich, als auch ihre Kolleg*innen und ihren Arbeitsplatz abzusichern.

Bohren und Sprengen

“Sesam öffne dich” gibt es leider nur im Märchen. Wer Schätze aus einem Berg gewinnen will, muss unter die Erde. Dazu bohren und sprengen sich Bergbautechnolog*innen der Fachrichtung Tiefbautechnik ihren Weg. Dafür nutzen sie Maschinen, deren Funktionsweise sie erlernen und die sie regelmäßig warten müssen.

Wie werde ich Bergbautechnolog*in der Fachrichtung Tiefbautechnik? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Für die Ausbildung ist keine bestimmte Qualifikation vorgeschrieben, allerdings stellen die meisten Betriebe Auszubildende ein, die mindestens einen mittleren Bildungsabschluss haben. Hilfreich sind außerdem gute Noten in Mathe, Physik und Werken oder Technik.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet dual statt: Einen Teil der Zeit verbringst du in der Berufsschule, den anderen Teil im Ausbildungsbetrieb. Damit können Theorie und Praxis perfekt verbunden werden.

Handwerkliches Geschick

Um Maschinen und Werkzeuge zu bedienen, braucht es ein gewisses Feingefühl. Du bringst Geschicklichkeit mit und kannst sie durch das Erlernen neuer Fähigkeiten weiter ausbilden. Außerdem lernst du nicht nur Maschinen zu bedienen, sondern auch wie du sie warten und reparieren kannst.

Geologie

Als Bergbautechnolog*in arbeitest du nicht nur am Berg, sondern auch mit ihm. Du kennst dich mit der Gesteinsstruktur und ihren Eigenschaften aus und kannst genau vorhersehen, welche Konsequenzen eine Bohrung oder Sprengung hat.

Umweltschutz

Bodenschätze zu gewinnen ist ein Eingriff in bestehende Ökosysteme. Damit dieser so schonend und problemlos wie möglich vonstattengeht, lernst du in der Ausbildung wie du Stoffe möglichst schonend lösen und das System nicht zu sehr stören kannst.

Sorgfalt

Erdarbeiten sind oft Millimeterarbeiten. Du brichst nichts übers Knie, sondern arbeitest präzise und rechnest lieber ein Mal mehr nach, denn jede falsche Bohrung oder Sprengung kann zum Problem werden. In der Ausbildung kannst du diese Kompetenz weiter entwickeln.

Verantwortungsbewusstsein

Für deine Arbeit brauchst du viel Energie und Kraft und das nicht nur physisch. Du schulterst in diesem Beruf jede Menge Verantwortung und solltest bereit sein auch spontan gut überlegte Entscheidungen für dich und andere zu treffen.

Teamwork

Du arbeitest eng mit anderen aus deinem und auch aus anderen Gewerken zusammen. Die gesamte Arbeit im Bergbau profitiert von familiären Strukturen. Du lernst, wie du klar und effektiv mit anderen kommunizierst, damit ihr eure Aufgaben gemeinsam weiterbringt.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Bergbautechnolog*in der Fachrichtung Tiefbautechnik

Wenn du deine Ausbildung als Bergbautechnolog*in der Fachrichtung Tiefbautechnik abgeschlossen hast, gibt es immer wieder etwas Neues dazuzulernen. Weiterbildungen in den Bereichen Rohstoffgewinnung, Grund-, Wasser- und Felsbau oder zum Beispiel Hybride Steuerungstechnik helfen dir dabei, in deinem Beruf besser zu werden und dich zu spezialisieren. Möchtest du einen Schritt weiter nach vorne machen, kannst du auch über ein Studium nachdenken. Ob Geophysik, Rohstoffingenieurwesen oder Vermessungstechnik, es gibt viele spannende Richtungen, in die deine Zukunft gehen könnte.

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