Erlebe den Beruf Zerspanungsmechaniker/-in bei Pierburg

Lerne an deinem ersten Tag als Zerspanungsmechaniker/-in die Arbeitsumgebung bei Pierburg kennen, schaue dir die großen Maschinen in greifbarer Nähe an und fahre im Lager hoch hinaus.
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Ausbildung als Zerspanungsmechaniker/-in: Verleihe Bauteilen den richtigen Schliff

Das Flugzeug nach Kanada, das Auto vor der Haustür, die S-Bahn und die vielen Geräte, die du täglich benutzt – sie alle benötigen spezielle Teile. Zerspanungsmechaniker/-innen haben es drauf, die verschiedensten Bauteile herzustellen. Dabei kommen ihr handwerkliches Geschick, ihr Kopf sowie große Maschinen zum Einsatz. In deiner Ausbildung stellst du zum Beispiel einsatzbereite Komponenten für Automobilhersteller her, die damit die Autos heute und in Zukunft immer sicherer und umweltfreundlicher machen. Oder Metallteile für Armprothesen, die körperlich eingeschränkten Menschen ein besseres Leben ermöglichen. Du siehst, als Zerspanungsmechaniker/-in kannst du für spannende Branchen tätig sein und ihre technischen Fortschritte mitgestalten. Es gibt kaum ein Bauteil, das ohne die Mitwirkung eines Zerspanungsmechanikers bzw. einer Zerspanungsmechanikerin hergestellt wird, denn auf den richtigen Schliff kommt es an!

Name: Pierburg GmbH

Die Pierburg GmbH ist mit nahezu 2.650 Mitarbeitern weltweit spezialisiert auf die Bereiche Schadstoffreduzierung, Luftversorgung, Drosselklappen sowie Magnetventile und zählt alle renommierten Automobilhersteller zu ihren Kunden. Mit den fünf Business Units Actuators, Automotive Emission Systems, Commercial Diesel Systems, Pump Technology und Solenoid Valves stellt das Unternehmen Fahrzeugherstellern weltweit technische Lösungen zur Verfügung. Die Pierburg GmbH ist ein Unternehmen der Rheinmetall Automotive AG, die mit ca. 11.000 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von rund 2,6 Mrd. Euro erzielt.

Die Arbeit als Zerspanungsmechaniker/-in: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Als Zerspanungsmechaniker/-in stellst du einsatzbereite Teile für die industrielle Produktion und Technik her. Dein Arbeitsplatz ist meistens eine Werkstatt, in der du verschiedene Arbeitsgeräte bedienst. Mit Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen verarbeitest du Metall- und Kunststoffteile in genauester Detailarbeit zu Werkstücken.

Metallverarbeitung

Um aus einem Metallstück beispielsweise ein Zahnrad herzustellen, sind einige Arbeitsschritte zu erledigen. Dafür richtest du computergesteuerte Maschinen nach den Vorgaben des Auftraggebers ein, die die Materialien exakt und schnell zu Präzisions-Werkstücken formen und verarbeiten.

Baugruppen zusammenbauen

In vielen Fällen geht deine Arbeit nach der Herstellung der Bauteile noch weiter. Oft sind mehrere Fertigungsschritte erforderlich, bis aus den Einzelkomponenten die angeforderten Baugruppen fertig sind. Diese setzt du genau nach den Vorgaben der technischen Zeichnung zusammen.

Qualitätskontrolle

Ob Zahnräder, Gehäuseringe oder Motorenteile – einsatzbereite Komponenten müssen einwandfrei funktionieren. Deshalb beobachtest du jederzeit die Fertigungsprozesse und prüfst die Qualität der Produkte bis ins kleinste Detail.

Wie werde ich Zerspanungsmechaniker/-in? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Deine Ausbildung zum/zur Zerspanungsmechaniker/-in dauert in der Regel dreieinhalb Jahre. Ausgebildet wird dual, also sowohl theoretisch in der Berufsschule als auch praktisch in deinem Ausbildungsbetrieb. Legst du dich richtig ins Zeug und erzielst sehr gute Leistungen, kannst du die Ausbildung verkürzen, indem du die Abschlussprüfung vorziehst.

Wissen über Metalle und Kunststoffe

Du eignest dir jede Menge Expertenwissen zu den Eigenschaften und Verarbeitungsmöglichkeiten von Metallen und Kunststoffen an.

Mathe- und Physik-Skills in neuer Dimension

Mathematische und physikalische Sachverhalte hast du in der Schule gut verstanden. In der Ausbildung vertiefst du dein Wissen mit spezifischem Fachwissen und praktischen Erfahrungen in deinem Beruf .

Technisch-praktisches Verständnis

Ob beim Bohren der Metallteile in der Lehrwerkstatt oder beim Einrichten der Drehmaschine – dein Verständnis für technisch-praktische Tätigkeiten trainierst du in der Ausbildung jeden Tag.

Räumliches Denkvermögen

Schon beim Lesen der technischen Zeichnung entsteht das Bauteil bereits in deinem Kopf. Dir etwas räumlich vorstellen zu können, hilft dir sowohl im Beruf als auch in sämtlichen Lebenssituationen.

Blick für’s Detail

Bei deiner Arbeit wird stets ein hohes Maß an Genauigkeit und Sorgfalt abverlangt. Logisch, dass du in deiner Ausbildung den Blick für’s Detail trainierst und mit der Zeit jeden noch so kleinen Fehler findest.

Fachsprache

Wie in jedem Job lernst du schnell spezielle Begrifflichkeiten, mit denen du mit deinen KollegInnen und anderen Fachleuten mal so richtig „fachsimpeln“ kannst.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Zerspanungsmechaniker/-in

Mit deiner abgeschlossenen Ausbildung kannst du dich offiziell Zerspanungsmechaniker/-in nennen. Ist dein Ausbildungsbetrieb mit deiner Arbeit zufrieden, kannst du direkt übernommen werden. Grundsätzlich stehen dir jedoch die Türen für vielfältige Branchen offen, zum Beispiel der Maschinen- und Leichtmetallbau, die Automobilindustrie, die Medizintechnik oder die Luft- und Raumfahrttechnik – nahezu jedes Produktionsunternehmen ist auf die Arbeit ausgebildeter Zerspanungsmechaniker/innen angewiesen.

Mit verschiedensten Weiterbildungen kannst du die Karriereleiter weiter klettern und z. B. IndustriemeisterIn in der Fachrichtung Metall werden, dich als staatlich geprüfte/r TechnikerIn auf einen Schwerpunkt wie die Fertigungstechnik spezialisieren oder auch eine betriebswirtschaftliche Richtung als Industrie-BetriebswirtIn einschlagen.

Auch ein Bachelorstudium der Produktionstechnik steht dir nach der Ausbildung offen oder du wirst zukünftig selbst AusbilderIn. Es wird spannend auf deinem Berufsweg als Zerspanungsmechaniker/-in!

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