Erlebe die Ausbildung als Verfahrensmechaniker*in für Kunststoff und Kautschuk bei Berry Global.

Erfahre in unserem #kurzerklärt, worum es in der Ausbildung zum*zur Verfahrensmechaniker*in für Kunststoff und Kautschuk geht.
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Die eigene Zukunft sauber verpackt in der Tasche? – Verfahrensmechaniker*in für Kunststoff und Kautschuk

Die meisten Sachen in deinem Alltag sind heutzutage entweder aus Kunststoff oder darin verpackt. Und wenn du dich schon immer mal gefragt hast, wie so eine Verpackung eigentlich gemacht wird, dann schau dir diesen Beruf doch mal genauer an.

Verfahrensmechaniker*innen verwandeln Rohstoffe in Dinge. Und das nicht mit Magie, sondern mit schweren Maschinen. Ob aus Erz Metall wird oder aus Granulat ein Kunststoff – schon im Schaffungsprozess der Grundstoffe sind Verfahrenstechniker*innen involviert.

Sie sind ebenso dafür zuständig, dass aus den Rohstoffen dann verschiedenste Dinge werden. Dabei gibt es kaum etwas, mit dem sie nicht in Berührung kommen. Autoreifen, ein Brillengestell, die Verpackung deines Duschgels…

Weil die Produkte und Prozesse eben so vielfältig sein können, spezialisiert man sich innerhalb der Branche.

Berry Global

Berry Global ist eine international aufgestellte Unternehmensgruppe für Design & Engineering von Kunststoffprodukten. Berry Global betreibt weltweit mehr als 290 Produktionsstandorte und beschäftigt über 40.000 Mitarbeiter. An unseren Standorten in Bremervörde und Kutenholz entwickeln und fertigen wir Kunststoffverpackungen für unsere Kunden aus der globalen Industrie.

Die Arbeit als Verfahrenstechniker*in für Kunststoff und Kautschuk: Aufgaben denen du in diesem Beruf begegnest

Rohstoffherstellung

Damit aus Kunststoff etwas gefertigt werden kann, muss er erst einmal produziert werden. Dabei ist Kunststoff nicht gleich Kunststoff. Für jedes Produkt braucht es eine ganz spezielle und individuelle Zusammensetzung, um den verschiedenen Ansprüchen zu entsprechen. Du steuerst und überwachst die Herstellung, damit nur hochwertiges Material weiterverarbeitet wird.

Fertigung

Jedes Produkt muss präzise standardisiert übers Fließband laufen. Dafür hantierst du mit teils schweren Maschinen und komplizierter Technik, so dass am Ende auch exakt das heraus kommt, was du brauchst. Manchmal ein fertiges Produkt, manchmal aber auch Einzelteile, die dann weiter verarbeitet werden.

Wartung

Damit in der Herstellung nichts schief geht, müssen die Geräte gewartet, Drüsen gereinigt, Teile ausgetauscht oder Programme optimiert werden. Alles was mit der Produktion zu tun hat, ist hier Arbeitsplatz.

Wie werde ich Verfahrensmechaniker*in? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Für die Ausbildung zum*zur Verfahrensmechaniker*in ist kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben, aber ein mittlerer Schulabschluss wird meistens erwartet. Es ist super, wenn du ein gutes Verständnis an und Interesse für Technik hast. Ein guter Umgang mit Zahlen und ein Grundmaß an körperlicher Fitness können auch nicht schaden.

Danach geht es in die 3 jährige Grundausbildung für Verfahrensmechanik, nach der sich dann die Lernenden in ihre jeweiligen Bereiche spezialisieren können.

Präzision

In der Fertigung ist Augenmaß keine Option. Deswegen bist du zuverlässig, stets präzise und fertigst die perfekten Produkte in dem benötigten Maß. Du achtest mit Adleraugen darauf, dass es keinerlei Fehler oder Abweichungen gibt.

Technische Wartung

Du sorgst dafür, dass die großen Anlagen einwandfrei laufen. Dafür hast du genug technisches Verständnis um Maschinen instand zu halten, zu reinigen und zwischen Fertigungsprozessen weiter zu optimieren.

Werkstoffkunde

Du hast ein ausgeprägtes Verständnis für die Stoffe mit denen du arbeitest. Du verstehst wie sie sich bei welcher Bearbeitung verhalten und für welche Aufgaben sie am besten geeignet sind. Du kannst so für jeden Bedarf den optimalen Rohstoff liefern.

Qualitätssicherung

Gerade in der Verpackung darf nichts schiefgehen. Die Materialien müssen höchster Güte entsprechen, und die Endprodukte dürfen nicht fehlerhaft sein. Mit Messungen und Stichproben sorgst du stets dafür, Fehler frühzeitig zu erkennen und ihnen vorzubeugen.

Maschinensteuerung

Mit schweren Maschinen umzugehen bereitet dir keinerlei Probleme. Komplexe Schaltpulte, viele Hebel und Knöpfe und die dazugehörigen technischen Daten verdrehen dir nicht den Kopf. Du behältst immer den Überblick und spielst die komplizierten Schaltungen wie ein Instrument.

Flexible Vielfalt

Durch dein Grundverständnis und deine Erfahrung mit diversen Produkten und Stoffen hast du ein ausgeprägtes Verständnis für die verschiedensten Stoffe, Materialien und Einsatzmöglichkeiten. Auch mit neuen Aufgaben und Fertigungsprozessen wirst du problemlos fertig, weil du für jeden Anspruch die richtige Lösung findest.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Verfahrensmechaniker*in

Mit Berufserfahrung hast du viele Möglichkeiten dich weiter zu spezialisieren oder zusätzliche Bereiche abzudecken. Du kannst beispielsweise eine Weiterbildung zum*zur Technische*n Fachwirt*in oder Industrie-Betriebswirt*in machen um aufzusteigen. Oder Industriemeister*in oder Techniker*in werden, um deine Einsatzmöglichkeiten auszuweiten. Damit stehen dir alle Türen offen.

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