Erlebe den Beruf Verfahrensmechaniker*in für Kunststoff- und Kautschuktechnik bei Viega

Thomas und Maximilian zeigen dir, wie aus Kunststoffgranulat die verschiedensten Arten von Rohren werden und welche Skills du als Verfahrensmechaniker*in brauchst, um diesen Prozess zu steuern. Begleite die beiden in unserem Video bei ihrer Ausbildung!
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Verfahrensmechaniker*in für Kunststoff- und Kautschuktechnik: Form dir die Welt, wie sie dir gefällt

Die meisten Sachen in deinem Alltag sind heutzutage entweder in Kunststoff verpackt oder gleich daraus hergestellt. Dann wachsen sie nicht etwa auf dem Plastik-Baum, sondern werden in der wachsenden Industrie der Kunststoffverarbeitung hergestellt. Ein wichtiger Bestandteil davon sind Verfahrensmechaniker*innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Sie verwandeln Rohstoffe in Dinge. Und das nicht mit Magie, sondern mit schweren Maschinen.

Sie produzieren aus Granulat und anderen Wertstoffen verschiedene Produkte, von Rohrleitungssystemen bis hin zu Verpackungen, und leisten damit einen Beitrag in fast jedem Aspekt unseres Lebens.

Begleite Thomas und Maximilian in ihrer Ausbildung und schau ihnen dabei zu, wie sie aus Granulat Rohre produzieren, sich um die Maschinen kümmern und für die Qualitätssicherung der Produkte sorgen.

Viega GmbH & Co. KG

Nach der Gründung des Familienunternehmens in Attendorn im Jahre 1899 zählt die Viega Gruppe heute mit mehr als 4.700 Mitarbeitenden und 10 Standorten weltweit zu einem der führenden Hersteller von Installationstechnik für Sanitär und Heizung. Die über 17.000 Produkte der Marke Viega kommen dabei global zum Einsatz - in der Gebäudetechnik ebenso wie in der Versorgungswirtschaft oder im industriellen Anlagen- und Schiffbau.

Die Arbeit als Verfahrenstechniker*in für Kunststoff- und Kautschuktechnik: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Verfahrensmechaniker*innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik begleiten die Produktion von Kunststoffprodukten vom Anfang bis zum Ende. Sie sind für die richtige Zusammensetzung der Wertstoffe zuständig, bedienen und beaufsichtigen die Maschinen und gewährleisten eine gleichbleibende Qualität.

Rohstoffherstellung

Damit aus Kunststoff etwas gefertigt werden kann, muss er erst einmal produziert werden. Dabei ist Kunststoff nicht gleich Kunststoff. Für jedes Produkt braucht es eine ganz spezielle und individuelle Zusammensetzung, um den verschiedenen Ansprüchen zu entsprechen. Du steuerst und überwachst die Herstellung, damit nur hochwertiges Material weiterverarbeitet wird.

Fertigung

Jedes Produkt muss präzise standardisiert übers Fließband laufen. Dafür hantierst du mit teils schweren Maschinen und komplizierter Technik. So fertigst du ganze Produkte oder auch nur Einzelteile für die Weiterverarbeitung.

Wartung

Damit in der Herstellung nichts schief geht, müssen die Geräte gewartet werden. Drüsen reinigen, Teile austauschen oder Maschinen neu programmieren – alles, was mit der Produktion zu tun hat, ist dein Arbeitsplatz.

Wie wird man Verfahrensmechaniker*in für Kunststoff- und Kautschuktechnik? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Für die Ausbildung zur*m Verfahrensmechaniker*in für Kunststoff- und Kautschuktechnik ist kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben, aber ein mittlerer Schulabschluss wird meistens erwartet. Es ist super, wenn du ein gutes Verständnis von und Interesse für Technik hast. Ein guter Umgang mit Zahlen kann auch nicht schaden. Danach geht es in die 3 jährige Grundausbildung für Verfahrensmechanik, in der du dich dann auf einen Bereich spezialisieren kannst.

Präzision

In der Fertigung ist Augenmaß keine Option. Deswegen bist du präzise und fertigst die perfekten Produkte in dem benötigten Maß. Du achtest mit Adleraugen darauf, dass es keinerlei Fehler oder Abweichungen gibt.

Technische Wartung

Du sorgst dafür, dass die großen Anlagen einwandfrei laufen. Dafür hast du genug technisches Verständnis, um Maschinen instand zu halten, zu reinigen und zwischen Fertigungsprozessen weiter zu optimieren.

Werkstoffkunde

Du hast ein ausgeprägtes Verständnis für die Stoffe, mit denen du arbeitest. Du verstehst, wie sie sich bei welcher Bearbeitung verhalten und für welche Aufgaben sie am besten geeignet sind. Du kannst so für jeden Bedarf den optimalen Rohstoff liefern.

Qualitätssicherung

Gerade bei Rohren darf nichts schief gehen. Die Materialien müssen höchster Güte entsprechen und die Endprodukte dürfen nicht fehlerhaft sein. Mit Messungen und Stichproben sorgst du stets dafür, Fehler frühzeitig zu erkennen und ihnen vorzubeugen.

Maschinensteuerung

Mit schweren Maschinen umzugehen bereitet dir keinerlei Probleme. Komplexe Schaltpulte, viele Hebel und Knöpfe und die dazugehörigen technischen Daten verdrehen dir nicht den Kopf. Du behältst immer den Überblick und spielst die komplizierten Schaltungen wie ein Instrument.

Physik, Chemie und Mathematik

Du mochtest in der Schule schon Naturwissenschaften? Super. Dann bist du hier genau richtig. Physik, Chemie und Mathematik gehören fest zu deinem Arbeitsalltag dazu. Egal, ob beim Anfertigen technischer Zeichnungen, bei der Zusammensetzung von Wertstoffen oder bei der Errechnung der korrekten Maße und Einheiten, hier ist dein Wissen gefragt.

Deine Zukunftsperspektiven als Verfahrensmechaniker*in für Kunststoff- und Kautschuktechnik

Mit Berufserfahrung hast du viele Möglichkeiten dich weiter zu spezialisieren oder zusätzliche Bereiche abzudecken.

Du kannst beispielsweise eine Weiterbildung zur*m Technischen Fachwirt*in oder Industrie Betriebswirt*in machen um aufzusteigen. Oder du kannst Industriemeister*in oder Techniker*in werden, um deine Einsatzmöglichkeiten auszuweiten.

Denkbar wäre auch ein Studium in den Fächern Kunststoff-, Verfahrens- oder Produktionstechnik, je nachdem, welcher Schwerpunkt dich interessiert. Fakt ist, solange Kunststoffe im Einsatz sind, hast du mit dieser Ausbildung gute Karrierechancen.

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