Erlebe den Beruf Rohrleitungsbauer/-in bei MRA

Mit Paul und Gino bekommst du auf dem Lehrbauhof erst einmal die Grundlagen des Berufs beigebracht, eher du am theoretischen Unterricht in der Klasse teilnimmst. Bei allen Arbeiten wichtig ist: hohe Konzentration und Teamwork.
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Rohrleitungsbauer/-in: Bei dir sind lange Leitungen kein Problem

Wasser, Dampf, Gas, Luft, Öl – durch Rohre fließt so ziemlich alles, was wir in unserem modernen Leben brauchen. Kein Wunder also, dass Rohrleitungsbauer/-innen gut zu tun haben und gebraucht werden. Denn obwohl die meisten Rohre eher im Verborgenen liegen, so ist das Netz an Leitungen, die uns umgeben, schier unendlich.

Du möchtest wissen, was dich in der Ausbildung als Rohrleitungsbauer/-in erwartet? Kein Problem, denn in unserem Video zeigen dir Paul und Gino ihre Arbeitswelt. Los geht’s im Lehrbauhof. Dort lernst du, Rohrlängen zu vermessen, Gefälle zu berechnen oder Rohrgräben nach DIN-Norm anzulegen. In der Übungshalle und der Werkstatt warten weitere praktische Aufgaben auf dich. Dazu gehören die Grundfertigkeiten der Metalltechnik wie feilen, sägen oder schweißen. Dein theoretisches Wissen bekommst du in der Berufsschule. Neben Mathe und Physik stehen aber auch Themen wie Arbeitsschutz und -sicherheit auf dem Stundenplan.

Wie wichtig diese sind, erlebst du im anschließenden Einsatz auf der Baustelle. Bei der Verlegung von Gasrohren ist nämlich höchste Konzentration gefragt. Du siehst: als Rohrleitungsbauer/-in wartet ein abwechslungsreicher und verantwortungsvoller Job auf dich, bei dem lange Leitungen erst richtig Spaß machen.

MRA GmbH & Co. KG

Die MRA bildet seit 1990 in den Bereichen Tief- und Rohrleitungsbau Lehrlinge aus. Jedes Jahr beginnen bis zu fünf Schulabgänger mit einer Lehrzeit von bis zu drei Jahren ihre Ausbildung und haben bei guter Leistung reale Chancen zur Übernahme.

Arbeiten als Rohrleitungsbauer/-in: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Dein Spezialgebiet als Rohrleitungsbauer/-in sind verzweigte Rohrsysteme und Pipelines, mit denen Wasser, Gas und Öl über lange Strecken in Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäude transportiert werden.

Bauen und herstellen

Ist die Baugrube ordentlich ausgehoben und gesichert, verlegst du auftragsgerecht die Rohre aus Gusseisen, Stahl oder Kunststoff. Je nach Material wendest du verschiedene Verlegungs- und Verbindungstechniken an. Beim Schweißen, Löten und Kleben im Untergrund setzt du oft computergestützte Baumaschinen und -werkzeuge ein.

Prüfen und instandhalten

Hast du geprüft, ob alle Rohre dicht sind, schließt du die Baugrube wieder und verdichtest den Boden. Mit regelmäßigen Prüfungen und Wartungen stellst du nun sicher, dass die Rohrleitungen belastbar und dicht bleiben. Auch schützt du sie vor Korrosion (Rost) und chemischen Einflüssen.

Reparieren und modernisieren

Bei undichten Rohrteilen oder einem eventuellen Rohrbruch bist du zur Stelle, um den Schaden zu reparieren. Um solche Störungen möglichst zu verhindern, werden die Rohrleitungen von Zeit zu Zeit erneuert und modernisiert. Auch das gehört zu deinen Aufgaben.

Wie wirst du Rohrleitungsbauer/-in? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Um die Ausbildung zum/zur Rohrleitungsbauer/-in zu beginnen, ist grundsätzlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Ausbildungsbetriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. In der Zeit lernst du dual, also sowohl in der Berufsschule als auch in deinem Ausbildungsbetrieb.

In den ersten zwei Jahren erlernst du den Beruf TiefbaufacharbeiterIn. Im dritten Lehrjahr spezialisierst du dein Wissen und Können auf den Rohrleitungsbau und erwirbst nach erfolgreicher Prüfung den Abschluss Rohrleitungsbauer/-in.

Technisches und handwerkliches Geschick

Bei deiner Arbeit ist handwerkliches Geschick im Umgang mit verschiedenen Baumaschinen und Werkzeugen ebenso wie ein technisches Verständnis gefragt. Beides trainierst du als Rohrleitungsbauer/-in jeden Tag.

Stressmanagement

Termine, Absprachen und Fristen müssen eingehalten werden, weil jede Verzögerung viel Geld kostet. Dabei kann es schon mal hektisch und stressig zugehen. Hier gilt es bei jeder Art von Problemen einen kühlen Kopf zu bewahren. Das fällt dir mit der Zeit immer leichter.

Teamwork

Die Baustellen können nur erfolgreich abgeschlossen werden, wenn ein eingespieltes Team aus Rohrleitungsbauer/-innen und Tiefbaufacharbeiter/-innen zusammenarbeitet. Schon in deiner Ausbildung bekommst du viele Gelegenheiten, mit KollegInnen zusammen produktiv zu sein.

Flexibilität

Du lernst, dich auf immer wieder neue Bauprojekte unter verschiedenen Arbeitsbedingungen einzustellen. Flexibilität ist eine gute Eigenschaft, die dir im Leben oft weiterhelfen kann.

Verantwortungsbewusstsein

Du lernst, dich zuverlässig an Vorgaben und genaue Absprachen mit AuftraggeberInnen und KollegInnen zu halten. Dein Team muss sich jederzeit auf dich und deine sorgfältige Arbeit verlassen können. Gemeinsam tragt ihr die Verantwortung für die Sicherheit der Baustelle.

Körperliche Fitness

Ob beim Bedienen großer Geräte, beim Transportieren schwerer Bauteile oder beim Klettern in enge Baugruben –  dein Körpereinsatz ist gefragt. Der Vorteil: Dein Arbeitsort ist gleichzeitig dein Fitnessstudio.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Rohrleitungsbauer/-in

Hast du deine Ausbildung als Rohrleitungsbauer/-in abgeschlossen, kannst du grundsätzlich bei sämtlichen Rohrleitungsbaufirmen des Baugewerbes und der Bauindustrie sowie bei Gas- und Wasserversorgungsunternehmen arbeiten.

Auf der Karriereleiter steigst du durch Berufserfahrung und Weiterbildungen auf. Als WerkpolierIn übernimmst du Verantwortung für Arbeitsgruppen in Baufirmen, als geprüfte/r PolierIn oder SchachtmeisterIn bist du verantwortlich für ganze Bauprojekte. Möchtest du lieber Bauprojekte planen und entwerfen, könnte die Weiterbildung zum/zur TechnikerIn die richtige Berufsperspektive für dich sein. Auch zum/zur AusbilderIn kannst du dich weiterbilden. Natürlich kannst du dich auch selbständig machen.

Der Besuch einer Fachschule öffnet dir die Türen zu den Berufen IndustriebetriebswirtIn für Bautechnik und TechnikerIn für Betriebswissenschaft. Mit einem Studium an der Fachhochschule kannst du Bachelor in der Fachrichtung Bauingenieurwesen werden. Du siehst, nach der Ausbildung musst du nicht dein Leben lang dasselbe machen – es gibt viele Möglichkeiten, dich beruflich weiterzuentwickeln.

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