Erlebe den Beruf Polizeisekretär*in bei der Polizei Berlin

Schau dir unser #kurzerklärt an und lass dich überraschen, wie unglaublich vielfältig eine Beamt*innenkarriere in der Verwaltung bei der Polizei sein kann.
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Polizeisekretär*in: Verwaltung von ihrer vielfältigsten Seite

Bußgeldstelle, Personal, Beschaffung von Einsatzwagen, Waffen oder Uniformen – klingt für dich erst einmal nicht nach klassischen Verwaltungsaufgaben in einer Behörde? Same here.

Aber wenn man sich mit der Arbeit der Polizei abseits von Vollzugsbeamt*innen beschäftigt, sieht man schnell, dass da sehr viel mehr hinter dieser großen Behörde steckt. Unter anderem braucht es engagierte Polizeisekretär*innen, die mit ihrem Organisationstalent vielseitig in unterschiedlichen Dienststellen eingesetzt werden können. Als Polizeisekretär*in behältst du im Hintergrund immer den Überblick und leistest einen wichtigen Beitrag dafür, um die Sicherheit in Berlin zu erhalten.

Am besten schaust du dir aber erst einmal unser #kurzerklärt an und lässt dir zeigen, worauf es bei der Arbeit in der Verwaltung ankommt und was dich erwartet. Eines garantieren wir dir aber jetzt schon: Vielseitig wird es auf alle Fälle.

Polizei Berlin

Die Landespolizeibehörde wird seit April 2018 durch die Polizeipräsidentin Dr. Barbara Slowik geleitet. Als Polizeivizepräsident steht ihr Marco Langner zur Seite. Die Behörde in Berlin beschäftigt zurzeit rund 25.600 Bedienstete. Die Gesamtausgaben für die Innere Sicherheit und die Polizei in Berlin belaufen sich auf etwa 1,1 Milliarden Euro pro Jahr. Die Behörde ist der Senatsverwaltung für Inneres und Sport unterstellt.

Die Arbeit als Polizeisekretär*in: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Als Polizeisekretär*in arbeitest du im öffentlichen Dienst für die Stadt Berlin und wirst für die Verwaltung der Polizeibehörde eingesetzt. Je nach Dienststelle bist du für interne Prozesse wie Beschaffung oder Personal zuständig oder hast es direkt mit Bürger*innen zu tun.

Bußgeldstelle

Wenn du als Polizeisekretär*in auf der Bußgeldstelle eingesetzt wirst, dann gehört es zu deinen Aufgaben Vorgänge nach dem Ordnungswidrigkeitsrecht zu bearbeiten. Heißt konkret, du bist dafür zuständig die Fotobeweise bei Geschwindigkeitsüberschreitungen und Rotlichtverstößen zu prüfen und die entsprechenden Anzeigen aufzusetzen.

Organisieren und wirtschaften

Du sorgst dafür, dass die Verwaltung organisatorisch und wirtschaftlich läuft. Du wirkst zum Beispiel bei der Erstellung von Haushalts- und Wirtschaftsplänen mit, kümmerst dich um die Materialbeschaffung oder um die Finanzen.

Personal

Eine große Behörde braucht nicht nur ständig neue Mitarbeiter*innen, diese müssen auch betreut, Einsätze geplant und ihre Anliegen verwaltet werden. Da kommst du ins Spiel. Als Polizeisekretär*in stellst du neue Leute ein, organisierst die Personaleinsatzplanung und bearbeitest zum Beispiel Anträge auf Reisekostenerstattung.

Wie wirst du Polizeisekretär*in? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Um die Ausbildung als Polizeisekretär*in zu beginnen, ist mindestens ein mittlerer Schulabschluss nötig. Die Ausbildung dauert in der Regel 2,5 Jahre und ist in einen praktischen und einen theoretischen Teil gegliedert. Der praktische Teil findet in verschiedenen Dienststellen statt, die Theorie dazu parallel an der Verwaltungsakademie Berlin. Voraussetzung für die Arbeit bei der Polizei sind die Überprüfung des Leumundes und der gesundheitlichen Eignung.

Recht

In der Ausbildung beschäftigst du dich mit rechtlichen Themen, Gesetzen und Vorschriften, damit du diese bei deiner Arbeit in der Verwaltung kennst, anwenden kannst und dich immer über die aktuelle Rechtslage auf dem Laufenden halten kannst.

Entscheidungsfähigkeit

Nicht immer ist die Sachlage klar, nicht immer gibt es den einen richtigen Weg. Dann kommt ein wichtiger Skill ins Spiel: deine Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen Entscheidungen zu fällen. Dabei gehst du überlegt vor und berücksichtigst mögliche Konsequenzen.

Verantwortungsbewusstsein

Als Polizeisekretär*in trägst du Verantwortung für die Bürger*innen, Kolleg*innen und die Verwaltung. Du lernst, nach bestem Wissen verantwortungsvoll, zuverlässig und sorgfältig zu handeln.

Kommunikationsfähigkeit

Du kommunizierst sowohl schriftlich als auch mündlich mit Kolleg*innen und Bürger*innen. Von leichter Sprache bis hin zu komplizierten Gesetzestexten hast du es mit den unterschiedlichsten Sprachniveaus zu tun. Daran solltest du Freude haben und dich verschiedenen Menschen gegenüber verständlich ausdrücken.

Organisationsfähigkeit

In der Ausbildung wirst du immer besser darin, deine Arbeitsabläufe in deinem Aufgabenbereich zu organisieren und den Überblick über deine Aufgaben und Akten zu behalten. Das hilft dir sicher auch im Privatleben.

Menschenkenntnis

Den Umgang mit Menschen solltest du lieben, denn bei deiner Arbeit in der Verwaltung lernst du die unterschiedlichsten Persönlichkeiten kennen. Je mehr Menschen du begegnest, desto besser kannst du dich auf sie und ihre Bedürfnisse einstellen und ihnen helfen.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Polizeisekretär*in

Wenn du die Bewerbungshürden bei der Polizei gemeistert hast, bist du zunächst Polizeisekretäranwärter*in im Beamt*innenverhältnis auf Widerruf. Hast du die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, wirst du zunächst Beamt*in auf Probe und nach drei Jahren Beamt*in auf Lebenszeit, hast also so ziemlich die größte Jobsicherheit, die es gibt.

Nach der Ausbildung bietet die Polizei dir, gemessen an deinen Fähigkeiten und Neigungen, einen Arbeitsplatz in einem der Dienstbereiche Bußgeldstelle, Personalverwaltung und Personalwirtschaft oder Haushalts- und Rechnungswesen. Für Weiter- und Fortbildungen stehen dir die Aufstiegsmöglichkeiten der Laufbahngruppe 1 der Laufbahnfachrichtung allgemeiner Verwaltungsdienst offen.

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