Erlebe den Beruf Pharmazeutisch-kaufmännische*r Angestellte*r in deiner Apotheke

Schaue dir an, wie hinter den Kulissen einer Apotheke im Backoffice gearbeitet wird und erlebe deinen vielfältigen ersten Arbeitstag als PKA.
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Ausbildung als PKA: Chaos gibt's bei dir so gut wie nie - ohne dich läuft es nicht

Magenschmerzen – Finger verstaucht – ärztliches Rezept. In der Apotheke wirst du jederzeit freundlich, aber vor allem medizinisch kompetent beraten. Ist ja auch klar, denn beim Thema Gesundheit sind Fachwissen und Verantwortung das A und O.

Doch wie funktioniert eine Apotheke? Was ist das besondere an der Arbeit? Was passiert hinter den Kulissen? Schau dir unsere Videos an, dann bekommst du einen Eindruck. Schließlich hast du als Auszubildende*r in einer Apotheke viel mehr Aufgaben als du auf den ersten Blick siehst.

Offizin – Labor – Back Office. Eine Apotheke ist nicht nur ein Geschäft, in dem Medikamente ausgegeben werden. Im Offizin, dem Verkaufsraum, müssen die Waren ansprechend präsentiert werden, damit die Kund*innen sich bei dir wohlfühlen. Du managest die Bestellung, den Einkauf und die Lagerung der Medikamente. Außerdem unterstützt du das Marketing in der Apotheke.

Spaß am Umgang mit Menschen solltest du auch haben, denn du informierst über Verbandmittel, Kranken- und Babypflegemittel, Körperpflegemittel und Diätetika und gibst diese ab. Außerdem unterstützt du das pharmazeutische Personal durch das abfüllen von Tees und Tinkturen und kennzeichnest diese entsprechend. Im Back Office laufen dann alle Fäden zusammen – von Bestellungen bis zur Warenprüfung. Also sei gespannt auf deinen ersten Tag in der Apotheke.

ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V.

Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apotheker*innenverbände e. V. ist die Spitzenorganisation der Apotheker*innen. Sie besteht aus 34 Mitgliedsorganisationen, den 17 Apotheker*innenkammern und den 17 Apotheker*innenverbänden der Länder. Diese wiederum haben sich unter dem Dach der ABDA in der Bundesapotheker*innenkammer (BAK) und im Deutschen Apotheker*innenverband e.V. (DAV) zusammengeschlossen. Zu den wichtigsten Aufgaben der ABDA gehört die Wahrung der gemeinsamen Interessen des apothekerlichen Heilberufes. Dazu bedarf es eines regen Informationsaustausches innerhalb und außerhalb der ABDA. Er findet sowohl bundesweit als auch im internationalen Rahmen statt.

Arbeiten als Pharmazeutisch-kaufmännische*r  Angestellte*r: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Im Beruf des*der Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten (PKA) verbindest du deine Leidenschaft für Gesundheit und Medizin mit deinen Stärken im Planen, Organisieren, Kaufen und Verkaufen. Deinen vielfältigen Arbeitstag verbringst du an den verschiedenen Arbeitsorten der Apotheke.

Kaufmännische Aufgaben

Im sogenannten „Backoffice“ bist du dafür zuständig, dass wichtige und viel nachgefragte Arzneimittel jederzeit in ausreichender Menge vorrätig sind. Als Pharmazeutisch-kaufmännische*r Angestellte*r planst du mit deinem kaufmännischen Geschick genau, zu welchen Jahreszeiten beispielsweise viele Medikamente gegen Erkältungen und Antibiotika benötigt werden.

Waren bewirtschaften

Wenn Lieferungen eintreffen, nimmst du die Waren an und sortierst diese in die Regale und Apothekenschränke ein. Damit sie nicht verderben, lagerst du sie fachgerecht und behältst das Haltbarkeitsdatum im Blick.

Präsentieren und dekorieren

Den Verkaufsraum, der auch Offizin genannt wird, gestaltest du mit apothekenüblichen Waren wie Tees, Kosmetikartikeln, Pflastern oder Hustenbonbons. Das dekorieren der Schaufenster, das Erstellen von Werbematerialien und die Durchführung von Marketingaktionen gehören auch zu deinem Aufgabenbereich.

Wie werde ich PKA? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Um eine Ausbildung als Pharmazeutisch-Kaufmännische*r Angestellte*r beginnen zu können, brauchst du mindestens einen guten Hauptschulabschluss. Die meisten Auszubildenden haben jedoch einen Realschulabschluss. Die duale Ausbildung dauert drei Jahre, kann jedoch mit einem vorherigen Abitur auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden.

Kaufmännisches Fachwissen

Kaufmännische Tätigkeiten wie die Warenbeschaffung, Kontrolle der Geschäftsprozesse und die Buchhaltung nehmen einen großen Anteil deiner Arbeit ein. Du sorgst dafür, dass deine Apotheke gut wirtschaftet und das lernst du natürlich in der Berufsschule.

Gewissenhaftigkeit

Bei deinen kaufmännischen Aufgaben ist es wichtig, dass du zuverlässig und genau arbeitest. Du solltest exakt und gewissenhaft mit Zahlen umgehen können.

Serviceorientierung

Die Beratung zu apothekenüblichen Waren, wie Kosmetika und Verbandmittel, gehört ebenfalls zu deinen Aufgaben. Ein freundliches Auftreten deinerseits gehört dabei immer zu deiner professionellen Haltung.

Teamfähigkeit

Damit es in der Apotheke läuft, braucht es ein eingespieltes Team aus Apotheker*innen, Pharmazeutisch-technischen Assistent*innen und Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten. Du trainierst also auch in der Ausbildung deine Fähigkeit, mit anderen zusammenzuarbeiten.

Flexibilität

Bei deiner Arbeit als PKA lernst du, dich flexibel auf die verschiedensten Menschen und Situationen einzustellen. Auch hinsichtlich der Arbeitszeit musst du flexibel sein, da Apotheken meist auch an Samstag geöffnet sind.

Schulwissen auf neuem Level

Aus der Schule bringst du schon ein gutes Verständnis für die Naturwissenschaften, wie Chemie und Mathematik sowie für Technik mit. Das kannst du gut gebrauchen, denn in deiner Ausbildung vertiefst du dieses ausgerichtet auf die Arbeit in der Apotheke.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Pharmazeutisch-kaufmännische*r Angestellte*r

Nach deiner Ausbildung kannst du in deinem Ausbildungsbetrieb übernommen werden oder aber in jeder anderen Apotheke einen Job finden. Mit entsprechenden Weiterbildungen kannst du dich spezialisieren und beispielsweise Kund*innen in Fragen zu Kosmetika noch besser und individueller beraten.

Eine Weiterqualifizierung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) zum Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen wäre eine Möglichkeit. Dein Wissen aus der PKA-Ausbildung kommen dir dabei ganz bestimmt zugute. Stimmen die schulischen Voraussetzungen, kannst du sogar die Ausbildung zum PTA oder ein Pharmaziestudium anschließen.

Mit ein wenig Berufserfahrung, in der Regel mindestens zwei Jahre, kannst du Pharmareferent*in werden. In diesem Beruf trittst du dann mit Ärzt*innen, Kliniken und Krankenkassen in Kontakt und informierst im Namen von Pharmaunternehmen über neue Arzneimittel. Diese Weiterbildung dauert, je nachdem ob du sie in Voll- oder Teilzeit absolvierst, zwischen sechs und achtzehn Monaten.

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