Erlebe den Beruf Pflegefachmann*frau bei der Stiftung Haus Lindenhof.

Sieh dir hier die unterschiedlichen Möglichkeiten und Chancen in der Pflegeausbildung in einem #kurzerklärt Video an.
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Deine Ausbildung als Pflegefachkraft: Empathische Unterstützer*innen für alle

Wir alle kommen früher oder später in die Situation, auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein oder selbst jemand Hilfsbedürftigen in unserem direkten Umfeld zu haben. Sei es, weil wir noch Kinder sind oder langsam älter werden. Auch ein Unfall oder eine Krankheit kann uns in diese Situation bringen.

Damit man dann nicht auf sich allein gestellt ist, gibt es die Pflegefachmänner und -frauen, die sich darum kümmern, anderen einen gesunden und möglichst aktiven Alltag zu ermöglichen und generell Unterstützung in vielen verschiedenen Lebenslagen zu bieten. In einem Pflegeberuf lernst du, dich auf die Bedürfnisse anderer einzustellen und daran auch selbst zu wachsen. Ein Job, der Mitgefühl, Menschenkenntnis und Miteinander groß schreibt.

Stiftung Haus Lindenhof

Die Stiftung Haus Lindenhof ist Träger von Einrichtungen und Diensten in der Alten- und Behindertenhilfe und eines der größten und innovativsten Sozialunternehmen im Ostalbkreis sowie in den Kreisen Göppingen und Heidenheim. Rund 2100 Mitarbeitende pflegen und betreuen circa 2200 ältere Menschen und Menschen mit Behinderung.

Arbeiten als Pflegefachmann*frau: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Je nachdem, welche Gruppe du pflegst, unterscheiden sich die Aufgaben auf vielfältige Art und Weise. Allen gemein ist, dass du sicherstellst, den Pflegebedürftigen gesundheitlich und sozial zur Seite zu stehen.

Grundpflege

Du hilfst bei der Körperpflege sowie Nahrungsaufnahme. Zudem unterstützt du die hilfsbedürftigen Menschen bei der Alltagsbewältigung und regst sie bestmöglich zu Bewegung an.

Einfache medizinische Behandlungen

Verbandswechsel, Hilfe bei der Einnahme von Medikamenten, Versorgung von Wunden oder die Verabreichung von Infusionen nach ärztlicher Anordnung gehören ebenfalls zu den täglichen Aufgaben in der Pflege.

Dokumentation der Pflegemaßnahmen

Alles, was während des Pflegeprozesses passiert, muss dokumentiert werden. Damit kann die Entwicklung der Pflegebedürftigen überprüft werden und es hilft, die nächsten Schritte im Pflegeprozess zu planen.

Wie werde ich Pflegefachmann*frau? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Die Ausbildung kannst du entweder mit einem mittleren Schulabschluss oder einem Hauptschulabschluss in Kombination mit einer abgeschlossenen mindestens zweijährigen Berufsausbildung beginnen. Alternativ kannst du auch erst eine einjährige Ausbildung zum*zur (Alten-)Pflegehelfer*in machen, die dich auch inhaltlich schon gut auf den Pflegeberuf vorbereitet.

Hilfsbereitschaft

Völlig klar, dass der Pflegeberuf insbesondere dann etwas für dich ist, wenn du gerne anderen Leuten hilfst und für sie in verschiedenen Lebenslagen da bist.

Teamplay

Da du häufig mit anderen Berufsgruppen, aber auch den Pflegebedürftigen selbst in Gruppen unterwegs bist, liegt einer der Schwerpunkte deiner Arbeit auf der guten Arbeit im Team und der Stärkung einer guten Gruppendynamik.

Menschenkenntnis und Beobachtungsgabe

Nicht immer können die Pflegebedürftigen eindeutig zum Ausdruck bringen, was sie gerade brauchen. Auch der Umgang mit Angehörigen erfordert mitunter Fingerspitzengefühl und die richtigen Worte. Empathie und die Fähigkeit, menschliches Verhalten gut einordnen zu können, sind also unabdingbar.

Offenheit und Flexibilität

Du solltest keine Hemmungen vor Körperkontakt oder intensiver Beschäftigung mit dir unbekannten oder unangenehmen Themen haben. Oft wirst du dich flexibel auf Situationen einstellen müssen – auch was deine Arbeitszeiten angeht.

Interesse an gesellschaftlichen Themen

Der demographische Wandel, die Pflegesituation in Deutschland und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind sozialpolitische Themen, die den Pflegeberuf beeinflussen und prägen. Darüber kannst du also gar nicht genug wissen.

Gesundheitsförderung und -prävention

Wie lebt man gesund und wie verhindert man so gut wie möglich, krank zu werden? Ein gesunder Lebenswandel und was ihn ermöglicht ist zentral in der Pflege. Egal, ob du im Krankenhaus arbeitest oder in einem ambulanten Pflegedienst.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsaussichten als Pflegefachmann*frau

Nach wie vor werden Fachkräfte in der Pflege händeringend gesucht. Dadurch, dass der Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft zunimmt, wird die Nachfrage tendenziell sogar noch steigen. Um einen Arbeitsplatz musst du dir also in naher Zukunft keine Sorgen machen. Durch die generalistische Ausrichtung der Ausbildung kannst du in allen verschiedenen Bereichen der Pflege arbeiten, selbst wenn du dich während der Ausbildung auf eine bestimmte pflegebedürftige Gruppe spezialisiert hast.

Durch zahlreiche Fort- und Weiterbildungen kannst du dich noch stärker auf einen speziellen Bereich wie die Altenpflege oder Kinderkrankenpflege spezialisieren oder auch später eine Führungsposition übernehmen. Selbstständiges Arbeiten – zum Beispiel mit deinem eigenen ambulanten Pflegedienst – oder ein Pflegestudium sind weitere Möglichkeiten, die dir offenstehen. Die Ausbildung kann dir auf deine Studienzeit sogar noch angerechnet werden.

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