Erlebe den Beruf Oberflächenbeschichter/-in bei Viega in 360 Grad

Cedrick und Marvin nehmen dich mit an ihre spannendsten Arbeitsorte. Sie zeigen dir, wie sie im galvanischen Verfahren Rohrteile reinigen und beschichten und lassen dich sogar ins Labor schauen, wo sie gerade eine Nickelanalyse durchführen.
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Ausbildung zum/zur Oberflächenbeschichter/-in: Bei dir läuft alles glatt!

Bist du auf der Suche nach einem Beruf, in dem du dein Interesse an Technologie, Chemie und Physik mit praktischer und zugleich verantwortungsvoller Arbeit verbinden kannst? Dann schau dir am besten gleich unser Video an.  Cedrick und Marvin machen eine Ausbildung als Oberflächenbeschichter/-in und zeigen dir, was dieser Beruf alles zu bieten hat.

Schon bald wirst du dich mit mechanischen, chemischen und elektrolytischen Verfahren auskennen, Maschinen und Anlagen bedienen und kontrollieren und Werkstoffe im Labor prüfen. Als Teil eines Teams, das perfekt zusammenarbeitet, kannst du deinen Traum von lebendiger Chemie wahr werden lassen.

Ach ja, auch wenn die Berufsbezeichnung danach klingt – oberflächlich darfst du nicht sein, denn exaktes und analytisches Arbeiten hat oberste Priorität. Dann sorgst du nicht nur dafür,  dass bei unterschiedlichen metallischen Oberflächen alles glatt läuft, sondern auch bei deinem Start in ein ziemlich interessantes Berufsleben.

Viega Holding GmbH & Co. KG

Viega gehört zu den führenden Herstellern von Installationstechnik. Das Familienunternehmen gibt es seit 120 Jahren. Heute arbeiten rund 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zehn Standorten weltweit. Zu den Produkten gehören neben Rohrleitungssystemen auch Vorwand- und Entwässerungstechnik. Die 17.000 Artikel kommen nahezu überall zum Einsatz: in der Gebäudetechnik, in der Versorgungswirtschaft sowie im industriellen Anlagen- und Schiffbau. Als erfahrener Ausbildungsbetrieb bildet Viega eine Vielzahl an Berufen aus – mit besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

Was macht man als Oberflächenbeschichter/-in? Deine Aufgaben in diesem Beruf

Als Oberflächenbeschichter/-in überziehst du verschiedene Werkstücke wie Rohre, Karosserieteile oder Felgen mit einer Beschichtung aus Gold, Silber, Nickel oder Chrom. Diese kann die Gegenstände vor Rost schützen, verzieren oder elektrisch leitfähig machen.

Programmieren und Bedienen von Anlagen

Beim Galvanisieren, also beim Überziehen von Wersstücken mit Metallen, kommen spezielle Maschinen und Anlagen zum Einsatz. Diese richtest du gemäß der Vorgaben ein und planst den Arbeitsablauf. Auch um die Pflege und Instandhaltung der Werkzeuge und Anlagen kümmerst du dich.

Vor- und Nachbehandlung

Einige Werkstücke müssen vor der Oberflächenveredelung behandelt werden, zum Beispiel durch Schleifen. Je nach Auftrag werden die Teile, die eine Beschichtung aus z. B. Kupfer, Chrom, Zink, Zinn, Kadmium oder Messing bekommen haben, anschließend noch gebürstet, poliert, geglänzt oder gefärbt.

Qualität kontrollieren

Um bei der Oberflächenbeschichtung die hohe Qualität sicherzustellen, prüfst du regelmäßig Werkstücke im Labor, bevor sie ausgeliefert werden. Auch die Anlagen zur Abwasserbehandlung überprüfst du immer wieder, damit keine schädlichen Stoffe in die Umwelt gelangen.

Wie werde ich Oberflächenbeschichter/-in? Die wichtigsten Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Um die Ausbildung zu beginnen, ist grundsätzlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Handwerksbetriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss, die Industriebetriebe stellen überwiegend Auszubildende mit mittlerem Schulabschluss ein.

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. In der Zeit lernst du dual, also zum Teil in der Berufsschule und zum Teil im Ausbildungsbetrieb. So erwirbst du alle wichtigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Arbeit als Oberflächenbeschichter/-in.

Chemie in neuer Dimension

Das galvanische Verfahren kennst du vielleicht aus dem Chemieunterricht. Als Oberflächenbeschichter/-in wird es zu deinem Arbeitsalltag. Beim Reinigen und Beschichten von Materialien kommen verschiedene Chemikalien zum Einsatz, mit denen du dich auch in der Berufsschule intensiv beschäftigst.

Technisch-praktisches Verständnis

Wie du im Video siehst, arbeitest du mit moderner Technik wie beispielsweise  Robotern oder anderen Maschinen und Anlagen. Deshalb ist ein grundsätzliches technisches Interesse und Verständnis für deine Arbeit erforderlich.

Messen und analysieren

Auch Mathe und Physik solltest du nach der Schule nicht aus dem Gedächtnis streichen. In deiner Ausbildung analysierst du oft Proben und stellst die exakte Zusammensetzung der Bestandteile in den Behältern sicher.

Umweltbewusstsein

Bei der Arbeit mit Chemikalien musst du ganz besonders verantwortungsvoll und umweltbewusst mit Abfällen und Reststoffen umgehen. Damit du die Umwelt nicht gefährdest, lernst du umwelttechnischen Verfahren kennen, um Wasser zu sparen und Stoffe rückgewinnen zu können.

Teamfähigkeit

Eure Aufträge können nur schnell und qualitativ hochwertig abgeschlossen werden, wenn ein eingespieltes Team zusammenarbeitet. Schon in deiner Ausbildung bekommst du deshalb viele Gelegenheiten, mit anderen produktiv zu sein. Aber auch selbständiges Arbeiten ist gefragt.

Sorgfalt und Zuverlässigkeit

Dein Team muss sich darauf verlassen können, dass du dich zuverlässig an Absprachen hältst und mit größtem Verantwortungs- und Sicherheitsbewusstsein arbeitest. Nur so stellst du sicher, dass du dich und andere nicht gefährdest und vermeidest Produktionsfehler.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Oberflächenbeschichter/-in

Hast du deine Ausbildung abgeschlossen, kannst du bei überzeugender Leistung von deinem Ausbildungsbetrieb übernommen werden. Grundsätzlich bist du mit deinem Wissen und Können aber in der Lage, in vielen Handwerks- und Industriebetrieben im Bereich der Oberflächenbeschichtung zu arbeiten. Sie brauchen Fachkräfte wie dich heute und vermutlich auch in Zukunft.

Mit verschiedenen Lehrgängen kannst du dich weiter spezialisieren, zum Beispiel auf die Galvanik und Oberflächenbehandlung, den Korrosionsschutz oder die Verfahrenstechnik. Auf der Karriereleiter können die Weiterbildungen zum/zur GalvaniseurmeisterIn, zum/zur AusbilderIn oder TechnikerIn der Fachrichtung Galvanotechnik interessante Berufsperspektiven sein.

Hast du die Fachoberschule besucht, steht dir an einer Fachhochschule auch die Tür zum Bachelor-Studiengang Werkstoffwissenschaft oder Werkstofftechnik. Natürlich kannst du dich auch selbständig machen, zum Beispiel mit einem Betrieb im Galvaniseur-Handwerk. Du siehst, nach der Ausbildung musst du nicht dein Leben lang dasselbe machen – es gibt viele Möglichkeiten, dich beruflich weiterzuentwickeln.

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