Erlebe den Beruf Maschinen- und Anlagenführer/-in bei Salus

Lass dir von Miriam, Sefer und Noori zeigen, wie sie in ihrer Ausbildung bei Salus mit Hilfe großer Maschinen und Anlagen Bio-Tees aus Heilkräutern herstellen.
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Maschinen- und Anlagenführer/-in (Fachrichtung Lebensmitteltechnik): Mit dir bleibt alles frisch

Der Wecker klingelt. Jetzt erst mal aufstehen und frühstücken. Du öffnest eine neue Packung Müsli und gießt dir einen leckeren Tee auf. Falls dir diese Situation bekannt vorkommt, geht es dir wie vielen Millionen Menschen. Dabei ist es für die meisten selbstverständlich, dass unsere Lebensmittel immer frisch und sauber verpackt bei uns auf dem Tisch landen. Aber wie werden Tee, Müsli & Co. eigentlich abgefüllt und verpackt – und wer ist dafür zuständig? Das zeigen dir Sefer, Miriam und Noori in unserem Video. In der Firma Salus sorgen sie nämlich für viele reibungslose Abläufe. Vom Einrichten über das Bedienen bis zum Umrüsten und Reinigen der Maschinen – in der Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/-in beherrschst du schon bald alle Arbeitsschritte. Die anschließende Prüfung und Qualitätskontrolle gehören natürlich auch zu deinen Aufgaben. Wenn dann noch der Druck der Etiketten perfekt läuft, weißt du: Dieser Tee ist auf dem besten Weg zum nächsten leckeren Frühstück.

SALUS Pharma GmbH

SALUS stellt Nahrungs- und Heilmittel her – ganz ohne Konservierungsstoffe, künstliche Aromen und gentechnisch veränderte landwirtschaftliche Rohstoffe. Aus dem einst kleinen Werk ihres Gründers Otto Greither vor über 100 Jahren ist inzwischen eine Unternehmensgruppe mit mehr als 400 Beschäftigten mit Sitz in Bruckmühl gewachsen. SALUS lebt vom Miteinander seines engagierten Teams und setzt auch bereits in der Ausbildung auf außergewöhnliche Sozialleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Prämien für gute Schulnoten sowie diverse Nachhaltigkeitsprojekte.

Die Arbeit als Maschinen- und Anlagenführer/-in: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Als Maschinen- und Anlagenführer/-in sorgst du dafür, dass die Produktionsanlagen und Maschinen in Industriebetrieben zuverlässig laufen.

Einrichten und umrüsten

Du entscheidest über die Produktionstechniken und planst den Arbeitsablauf. Entsprechend richtest du die Anlagen und Maschinen ein und rüstest diese bei Bedarf um.

Bedienen und überwachen

Du bedienst die Maschinen und Anlagen, um Produkte herzustellen. Dabei überwachst und optimierst du die Maschinenbelegung und führst immer wieder Kontrollen durch, um die hohe Qualität sicherzustellen.

Warten und reparieren

Du inspizierst und wartest die Anlagen regelmäßig, um sie instand zu halten. Erkennst du Fehler, kannst du diese in den meisten Fällen selbst beheben, sodass die Maschinen und Anlagen schnell wieder betriebsbereit sind.

Wie werde ich Maschinen- und Anlagenführer/-in?
Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Um die Ausbildung zum/zur Maschinen- und Anlagenführer/-in zu beginnen, ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Ausbildungsbetriebe erwarten jedoch mindestens den Hauptschulabschluss, in einigen Fällen auch einen höheren Schulabschluss.

Deine Ausbildung dauert dann zwei Jahre. In dieser Zeit lernst du dual – also in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb. Dabei eignest du dir jede Menge Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten an für deine Arbeit an den großen Maschinen und Anlagen.

5 mögliche Spezialgebiete

Im zweiten Ausbildungsjahr vertiefst du je nach Fachrichtung einen der Schwerpunkte Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik, Textilveredelung, Lebensmitteltechnik oder Druckweiter- und Papierverarbeitung. Dabei erwirbst du theoretisches und praktisches Wissen für deine tägliche Arbeit.

Werkstoff- bzw. Lebensmittelkunde

In der Ausbildung baust du dir Fachwissen zu den verschiedenen Werkstoffen, Materialien oder Lebensmitteln auf, die du mit Hilfe von Maschinen und Anlagen herstellst und weiterverarbeitest.

Zuverlässigkeit und Sorgfalt

Deine KollegInnen müssen sich jederzeit darauf verlassen können, dass du dich an die jeweiligen Vorgaben und Absprachen hältst. Oft kommt es auf deine sorgfältige Arbeit an, um dich und andere nicht in Gefahr zu bringen.

Technisches Grundverständnis

Im Umgang mit großen Anlagen und komplexen Maschinen bringt dich selbstverständlich ein technisches Grundverständnis und Interesse weiter.

Präzision

Kleine Unachtsamkeiten können Produktionsfehler verursachen – und dann meistens gleich in großer Auflage. Um solche möglichst zu vermeiden, ist deine Genauigkeit bei der Einrichtung und Inspektion der Maschinen gefragt.

Organisationsfähigkeit

Um Arbeitsabläufe zu planen, stimmst du dich mit den KollegInnen der vor- und nachgelagerten Bereichen ab und setzt Auftragsziele. Du behältst zahlreiche Prozesse im Blick, um Aufträge fristgerecht in hoher Qualität fertigzustellen. Das erfordert und trainiert deine organisatorischen Fähigkeiten Tag für Tag.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Maschinen- und Anlagenführer/-in

Nach der Ausbildung kannst du bei überzeugender Leistung weiter in deinem Ausbildungsbetrieb oder in anderen Industriebetrieben als Maschinen- und Anlagenführer/-in arbeiten. Entscheidest du dich nach der 2-jährigen Maschinen- und Anlagenführerausbildung, die Ausbildung in einem der Branchenberufe fortzusetzen, werden dir die zwei Jahre voll angerechnet.

Dabei kannst du dich weiter spezialisieren, beispielsweise auf die Werkstofftechnik oder technisches Zeichnen. Mit mehr Berufserfahrung könnten Fort- und Weiterbildungen deine nächsten Karriereschritte sein. So kannst du z.B. IndustriemeisterIn für Metall, MaschinenbaumeisterIn, TechnikerIn in der Fachrichtung Maschinentechnik oder AusbilderIn werden.

Du siehst, nach der Ausbildung geht es weiter. Du musst nicht dein Leben lang dasselbe machen, denn es gibt vielfältige Berufswege mit spannenden Jobmöglichkeiten für dich.

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