Erlebe den Beruf Elektroniker*in bei JUMO.

Bei der Berufswahl hat jede*r einen ersten Eindruck in die vielfältigen Arbeitsplätze verdient - den bekommst du heute noch bevor du dich bewirbst!
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Erlebe den Beruf Elektroniker*in bei JUMO

Rotes oder blaues Kabel durchschneiden? In unserem #kurzerklärt erfährst du, wer dir vielleicht eine Antwort auf diese Frage geben könnte.

Na? Liest du das gerade auf deinem Laptop? Hast du vorher einen Lichtschalter betätigt? Wenn gleich der Pizzalieferant klingelt, wie machst du ihm die Tür auf?

Kleiner Spoiler: Mithilfe von Elektrizität. In fast jedem Bereich ist unser Gelingen an die Betriebsbereitschaft der Elektronik um uns herum geknüpft. Der Wecker muss am Montag rechtzeitig klingeln, die elektrische Zahnbürste sollte funktionieren, das Handy über Nacht aufgeladen, die Bahn fahrtüchtig sein. Und hier sind wir gerade mal in den ersten 30 Minuten unseres Tages.

So unsichtbar die Fäden der Elektrizität uns umgeben, so wichtig sind Elektroniker*innen, die tagtäglich dafür sorgen, dass unser modernes Leben auch ordentlich vonstattengeht und wir uns nicht plötzlich wie Tom Hanks in Cast Away fühlen. Elektroniker*innen installieren dabei elektrische Bauteile in industriellen Betrieben, entwerfen Energieleitungen oder stellen Maschinen und Antriebssysteme her. Sie überwachen und warten all das und schulen Anwender*innen im sicheren Umgang damit.

JUMO

Die JUMO-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Fulda beschäftigt weltweit rund 2400 Mitarbeiter und ist einer der führenden Hersteller auf dem Gebiet der industriellen Sensor- und Automatisierungstechnik. Zur Unternehmensgruppe zählen 5 Niederlassungen in Deutschland, 25 Tochtergesellschaften im In- und Ausland sowie mehr als 40 Vertretungen weltweit.

Deine Aufgaben als Elektroniker*in: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Private Nutzer*innen, große Unternehmen, die Stadtverwaltung, Schulen – dein Arbeitsplatz fällt vielfältig aus. Wo auch immer Strom fließt wirst du mit deiner Expertise dringend gebraucht.

Installation

Du installierst elektrische Anlagen nach den Anforderungen von Kund*innen und weißt ihre Vorschläge zu optimieren und gegebenenfalls Änderungen vorzuschlagen.

Wartung

Du garantierst den reibungslosen Betrieb elektrischer Anlagen, denn ein Ausfall dieser Anlagen könnte hohe Kosten und Gefahr für deine Kund*innen bedeuten. Deine Wartungsbesuche werden dabei gewissenhaft in einem Prüfprotokoll festgehalten.

Reparatur

Bei Störungen bist du zur Stelle und gehst der Ursache auf den Grund. Du weißt, welche Maßnahmen du ergreifen musst und wie du weitere Störungen langfristig vorbeugen kannst.

Wie werde ich Elektroniker*in? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Die Ausbildung als Elektroniker*in dauert 3,5 Jahre und findet sowohl im Unternehmen als auch in der Berufsschule statt. Theoretisch kannst du die Ausbildung ohne Schulabschluss beginnen, die meisten Auszubildenden bringen aber mindestens die mittlere Reife mit. In den ersten zwei Jahren sammelst du die nötigen Grundkenntnisse für deinen Beruf und durchläufst in den beiden letzten Jahren eine fachspezifische Vertiefung, die je nach Unternehmen variieren kann.

Anlagenmanagement

Du lernst, Gebäude- und energietechnische Anlagen zu installieren und instand zu halten. Sobald du das beherrschst, büffelst du weiter, um Anlagen von Grund auf planen zu können oder bereits bestehende Anlagen zu modifizieren.

Kommunikation mit Kund*innen

Deine Kund*innen sind in der Regel Menschen ohne Fachkenntnisse. Du wirst lernen müssen, komplexe Sachverhalte in einer für sie verständlichen Sprache zu kommunizieren.

Handwerkliches Geschick

Als Elektroniker*in wirst du bohren, schrauben, löten und vieles mehr. Du solltest also mit deinen Händen arbeiten können und wollen. Die berufsspezifischen Skills lernst du dann in Berufsschule und Praxis.

Analytische Fähigkeiten

Du solltest ein Auge für das große Ganze mitbringen. Oft stehst du komplexen, fremden und verschachtelten Systemen gegenüber. Das darf dich nicht entmutigen, sondern sollte dich anspornen, eine Lösung dafür zu finden.

Deine Werkzeugkiste

Du lernst dein Portfolio aus Assistenz-, Simulations-, Diagnose- und Visualisierungssystemen kennen, so wie die Nutzung von dazugehöriger Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Sie werden deine besten Freunde.

Gewissenhaftigkeit

Elektrizität birgt bei allen Vorteilen auch Gefahr für Leib und Leben. Ob falsche Installation, Fehler im System oder Beschädigung – du wirst lernen, wie möglichst niemand zu Schaden kommen kann und arbeitest auch darüber hinaus immer präzise und gewissenhaft.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Elektroniker*in

Ein Leben ohne Elektrizität bleibt vorerst Gegenstand spannender Serien. In unserer Welt wächst der Einfluss von Elektrizität immer noch und ein Leben ohne ist kaum vorstellbar. Damit sind Elektroniker*innen nicht wegzudenken – sie halten den ganzen Laden schließlich am Laufen.

Viele Türen stehen dir offen. Den Grundstein dafür kannst du bereits in deiner Ausbildung legen und zeitgemäße Zusatzqualifikationen erwerben, zum Beispiel in „Digitaler Vernetzung“.

Durch Anpassungsweiterbildungen bleibst du auch nach der Lehre immer up-to-date, was in deiner Branche sehr wichtig ist. Hier halten regelmäßig technologische Innovationen Einzug und die solltest du nicht verpassen. Gerade jetzt, wo wir uns alle nach erneuerbaren Energien umgucken müssen und ein großer Wandel bevorsteht, kommen ziemlich spannende Zeiten auf dich zu.

Für Ehrgeizige und zukünftige Führungskräfte stehen dann Fortbildungen auf dem Plan, als Techniker*in oder Industriemeister*in. Nach bestandener Abschlussprüfung, oder aber wenn du das Abitur mitbringst, kannst du dann Elektrotechnik und Mechatronik studieren, wo du den Dingen noch einmal so richtig auf den Grund gehen kannst.

Noch mehr Arbeitsplätze erleben!