Erlebe den Beruf Elektroniker*in für Maschinen und Antriebstechnik

Rotes oder blaues Kabel durchschneiden? In unserem Video erfährst du, wer dir vielleicht eine Antwort auf diese Frage geben könnte.
Startseite / Elektroniker*in für Maschinen und Antriebstechnik (E-Handwerk)

Elektroniker*in für Maschinen und Antriebstechnik - damit alles rund läuft.

Na? Liest du das gerade an deinem Laptop? Hast du vorher einen Lichtschalter betätigt? Wenn gleich der Pizzalieferant klingelt, wie machst du ihm die Tür auf?

Kleiner Spoiler: Mithilfe von Elektrizität. In fast jedem Bereich ist unser Gelingen an die Betriebsbereitschaft der Elektronik um uns herum geknüpft. Der Wecker muss am Montag rechtzeitig klingeln, die elektrische Zahnbürste sollte funktionieren, das Handy über Nacht aufgeladen, die Bahn fahrtüchtig sein. Und hier sind wir gerade mal in den ersten 30 Minuten unseres Tages.

So unsichtbar die Fäden der Elektrizität uns umgeben, so wichtig sind Elektroniker*innen, die tagtäglich dafür sorgen, dass unser modernes Leben auch ordentlich vonstattengeht und wir uns nicht schlagartig wie Tom Hanks in Cast Away fühlen.

Elektroniker*innen, in diesem Fall für Maschinen und Antriebstechnik, montieren dabei elektrische Maschinen, nehmen sie in Betrieb und halten sie instand. Sie überwachen und warten all das und schulen Anwender*innen im sicheren Umgang damit.

Zukunftsbranche E-Handwerk

Auf der Suche nach einem Beruf, bei dem man mit den Händen arbeitet und gleichzeitig „Köpfchen“ braucht? Dann sind die elektro- und informationstechnischen Handwerke, kurz E-Handwerke und Elektroniker*innen eine attraktive Option. Das E-Handwerk eine echte Zukunftsbranche ist. Ohne Strom geht schließlich gar nichts. Doch längst geht es hier nicht bloß um Strom, Schaltkreise und Kabelinstallationen. Im Fokus stehen viel mehr Themen, die in der heutigen Zeit stark an Bedeutung gewinnen: Hierzu zählen Energieeffizienz, E-Mobilität, intelligente Systeme – um nur einige Facetten zu nennen. Elektroniker*innen sind gefragt, wenn es darum geht, diese Zukunftstechniken zu beherrschen und ihre Entwicklung aktiv mitzugestalten.

Deine Aufgaben als Elektroniker*in für Maschinen und Antriebstechnik: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Flughäfen, Automobilhersteller, die Stadtverwaltung – dein Arbeitsplatz fällt vielfältig aus. Wo auch immer elektrische Maschinen und Antriebssysteme Verwendung finden, wirst du mit deiner Expertise dringend gebraucht.

Installation

Du installierst elektrische Maschinen und Antriebssysteme nach den Anforderungen von Kund*innen und weißt ihre Vorschläge zu optimieren und gegebenenfalls Änderungen vorzuschlagen.

Wartung

Du garantierst den reibungslosen Betrieb elektrischer Maschinen und Antriebssysteme, denn ein Ausfall dieser Anlagen könnte hohe Kosten und Gefahr für deine Kund*innen bedeuten. Deine Wartungsbesuche werden dabei gewissenhaft in einem Prüfprotokoll festgehalten.

Reparatur

Bei Störungen bist du zur Stelle und gehst der Ursache auf den Grund. Du weißt, welche Maßnahmen du ergreifen musst und wie du weitere Störungen langfristig vorbeugen kannst.

Wie werde ich Elektroniker*in für Maschinen und Antriebstechnik? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Die Ausbildung als Elektroniker*in für Maschinen und Antriebstechnik dauert 3,5 Jahre und findet sowohl im Unternehmen als auch in der Berufsschule statt. Theoretisch kannst du die Ausbildung ohne Schulabschluss beginnen, die meisten Auszubildenden bringen aber mindestens die mittlere Reife mit. In den ersten zwei Jahren sammelst du die nötigen Grundkenntnisse für deinen Beruf und durchläufst in den beiden letzten Jahren eine fachspezifische Vertiefung, die je nach Unternehmen variieren kann.

Anlagenmanagement

Du lernst, Gebäude- und energietechnische Anlagen zu installieren und instand zu halten. Sobald du das beherrschst, büffelst du weiter, um Anlagen von Grund auf planen zu können oder bereits bestehende Anlagen zu modifizieren.

Kommunikation mit Kund*innen

Deine Kund*innen sind in der Regel Menschen ohne Fachkenntnisse. Du wirst lernen müssen, komplexe Sachverhalte in einer für sie verständlichen Sprache zu kommunizieren.

Handwerkliches Geschick

Als Elektroniker*in wirst du bohren, schrauben, löten und vieles mehr. Du solltest also mit deinen Händen arbeiten können und wollen. Die berufsspezifischen Skills lernst du dann in Berufsschule und Praxis.

Analytische Fähigkeiten

Du solltest ein Auge für das große Ganze mitbringen. Oft stehst du komplexen, fremden und verschachtelten Systemen gegenüber. Das darf dich nicht entmutigen, sondern sollte dich anspornen, eine Lösung dafür zu finden.

Deine Werkzeugkiste

Du lernst dein Portfolio aus Assistenz-, Simulations-, Diagnose- und Visualisierungssystemen kennen, so wie die Nutzung von dazugehöriger Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Sie werden deine besten Freunde.

Gewissenhaftigkeit

Elektrizität birgt bei allen Vorteilen auch Gefahr für Leib und Leben. Ob falsche Installation, Fehler im System oder Beschädigung – du wirst lernen, wie möglichst niemand zu Schaden kommen kann und arbeitest auch darüber hinaus immer präzise und gewissenhaft.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Elektroniker*in für Maschinen und Antriebstechnik

Ein Leben ohne Elektrizität bleibt vorerst Gegenstand spannender Serien. In unserer Welt wächst der Einfluss von Elektrizität immer noch und ein Leben ohne ist kaum vorstellbar. Gerade elektrische Motoren befinden sich auf einem Siegeszug, denk bloß an die ganzen neuartigen Autos und Elektroroller. Damit sind Elektroniker*innen für Maschinen und Antriebstechnik nicht wegzudenken – sie halten den ganzen Laden schließlich am Laufen.

Viele Türen stehen dir offen. Den Grundstein dafür kannst du bereits in deiner Ausbildung legen und zeitgemäße Zusatzqualifikationen erwerben, zum Beispiel in „Digitaler Vernetzung“.

Durch Anpassungsweiterbildungen bleibst du auch nach der Lehre immer up-to-date, was in deiner Branche sehr wichtig ist. Hier halten regelmäßig technologische Innovationen Einzug und die solltest du nicht verpassen. Gerade jetzt, wo wir uns alle nach erneuerbaren Energien umgucken müssen und ein großer Wandel bevorsteht, kommen ziemlich spannende Zeiten auf dich zu.

Für Ehrgeizige und zukünftige Führungskräfte stehen dann Fortbildungen auf dem Plan, als Techniker*in oder Industriemeister*in. Nach bestandener Abschlussprüfung, oder aber wenn du das Abitur mitbringst, kannst du dann Elektrotechnik und Mechatronik studieren, wo du den Dingen noch einmal so richtig auf den Grund gehen kannst.

Noch mehr Arbeitsplätze erleben!