Erlebe den Beruf Elektroniker*in (m/w/d) Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik in der Zukunftsbranche E-Handwerk

Lass dir von Matteo seinen Arbeitstag in der Energie- und Gebäudetechnik zeigen. Schau dir an, welche Anpassungen er in einem Smart Home vornimmt und wie er die elektronische Versorgung des Gebäudes plant und installiert.
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Immer voller Energie. Drück auf Power.

Elektromobilität, smarte Häuser – mit der Ausbildung zum*zur Elektroniker*in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik bist du auf jeden Fall für die Zukunft gerüstet. Du stehst bestimmt nicht auf der Leitung.

Weil in den Gebäuden von heute steckt neben Licht und Strom noch deutlich mehr Elektrotechnik: Klimaanlagen, Internetanschlüsse, Heizungen, Alarmanlagen, Schließsysteme, Solaranlagen und es gibt noch mehr. Doch du verlierst nie den Überblick. Schließlich bist du ein richtiger Allrounder in der Welt der Kabel, Schaltungen und Messtechnik. Du weißt, wie man die ganze Technik plant, und installiert. Und wenn nötig, dann wartest du sie auch. Computerkenntnisse und handwerkliches Geschick sind in diesem Beruf vereint. Und eine Glühbirne kannst Du auch wechseln. Wenn du mehr erfahren willst, dann schau dir unser Video an.

Dieses Video wurde ermöglicht durch:

Das Projekt PEB MakerLab 4.0 – Kompetenzen für die moderne Arbeitswelt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit.

Zukunftsbranche E-Handwerk

Auf der Suche nach einem Beruf, bei dem man mit den Händen arbeitet und gleichzeitig „Köpfchen“ braucht? Dann sind die elektro- und informationstechnischen Handwerke, kurz E-Handwerke und Elektroniker*innen eine attraktive Option. Das E-Handwerk eine echte Zukunftsbranche ist. Ohne Strom geht schließlich gar nichts. Doch längst geht es hier nicht bloß um Strom, Schaltkreise und Kabelinstallationen. Im Fokus stehen viel mehr Themen, die in der heutigen Zeit stark an Bedeutung gewinnen: Hierzu zählen Energieeffizienz, E-Mobilität, intelligente Systeme – um nur einige Facetten zu nennen. Elektroniker*innen sind gefragt, wenn es darum geht, diese Zukunftstechniken zu beherrschen und ihre Entwicklung aktiv mitzugestalten.

Arbeiten als Elektroniker*in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik: Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Elektroniker*innen Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik haben vielfältige und verantwortungsvolle Aufgaben. Elektrotechnik spielt überall eine Rolle. Ob Energieversorgung, Gebäudetechnik oder Kommunikationsanlagen. Je nach Auftrag werden diese von dir installiert, gewartet, repariert und modernisiert.

Anlagen entwerfen

Du überlegst dir genau, welche elektrischen Systeme für deine Kundschaft Sinn ergeben und entwirfst dazu passende Pläne am Computer. Das ist sozusagen der theoretische Teil deiner Arbeit als Elektroniker*in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik. Du kannst die Pläne der elektrischen Anlage lesen und verstehen.

Anlagen und Systeme einrichten

Du installierst die entworfenen oder bereits bestehenden Anlagen und sorgst dafür, dass diese problemlos funktionieren. Du programmierst die Systeme und erklärst deinen KundInnen, wie die Anlage genau zu bedienen ist.

Fehler finden und beheben

Bei Störungen bist du zur Stelle, um Fehler zu suchen und zu beheben. Du machst dich auf die Suche nach der Störungsursache. Hast du diese gefunden, ist es deine Aufgabe sie zu beseitigen und das System wieder zum Laufen zu bringen.

Wie werde ich Elektroniker*in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik? Wichtige Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Im Grunde kannst du mit jedem Schulabschluss Elektroniker*in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik werden. Gute Kenntnisse in Mathematik und Physik helfen aber bestimmt.  In der Berufsschule lernst Du das benötigte theoretische Wissen. In deinem Betrieb alles Praktische. Bei besonders guten Leistungen kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.

Freundliches Auftreten

Je mehr du mit Kund*innen kommunizierst, desto besser kannst du dich auf ihre individuellen Situationen einstellen. Wichtig ist, dass du in jedem Fall freundlich und professionell auftrittst.

Geduld und Gründlichkeit

Ob bei der Fehlersuche oder bei der Einweisung der Kund*innen – in deinem Beruf ist Geduld gefragt. Auch ist es beim Umgang mit Elektronik notwendig, genau und gründlich zu arbeiten, damit du dich und andere nicht gefährdest.

Mathe- und Physik-Skills in neuer Dimension

Mathematische und physikalische Sachverhalte hast du in der Schule gut verstanden. In der Ausbildung vertiefst du dein Wissen mit spezifischem Fachwissen für deinen Beruf und praktischen Erfahrungen.

Technisch-praktisches Verständnis

Ob beim Entwerfen von Schaltplänen oder im Umgang mit verschiedener Software – dein Verständnis für technisch-praktische Tätigkeiten und dein handwerkliches Geschick trainierst du in der Ausbildung jeden Tag.

Elektronisches und logisches Verständnis

In Projekten übernimmst du erste Arbeiten als Elektroniker*in für Gebäude- und Energietechnik und trainierst dabei dein elektronisches und logisches Verständnis – zwei wichtige Fähigkeiten für deinen Berufsweg.

Verantwortungsbewusstsein

Da du als Elektroniker*in täglich mit Strom zu tun hast, ist vorsichtiges und verantwortungsvolles Arbeiten ein absolutes Muss. Absprachen im Team müssen zuverlässig eingehalten werden, denn ihr tragt eine hohe Verantwortung für die Sicherheit der Mitarbeiter*innen.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsaussichten als Elektroniker*in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Auch aufgrund des neuen Bewusstseins für Umweltschutz und Nachhaltigkeit ein Beruf mit Perspektive, denn intelligente Gebäudetechnik trägt maßgeblich zu Energieeffizienz und Klimaschutz bei.

Nach Beendigung deiner Lehre gibt es für dich zahlreiche Möglichkeiten zur Fortbildung, die dir im Beruf nützlich sein können. Du könntest dich beispielsweise durch gezielte Weiterbildungen in eine Fachrichtung wie Smart Homes oder Solaranlagen spezialisieren.

Weiterbildungen über mehrere Jahre ermöglichen dir Führungspositionen in Firmen zu übernehmen. Auch deine Ausbildung zum*zur Meister*in kannst du machen. Danach bist du befugt, Mitarbeiter*innen anzuleiten und auszubilden. Da du dann mehr Verantwortung trägst, verdienst du natürlich auch mehr Geld.

Hast du das Abitur gemacht, könnte auch ein passender Studiengang wie z. B. Elektrotechnik eine interessante Perspektive für dich sein. Ein Studienabschluss öffnet dir häufig die Tür zu höheren Führungspositionen.

Noch mehr Arbeitsplätze erleben!