Erlebe den Beruf Chemikant*in bei Dow in 360 Grad.

Erkunde zusammen mit Lilly und Sedrik das Gelände von Dow und finde heraus, welche spannenden Aufgaben dich in der Ausbildung zum*zur Chemikant*in erwarten.
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Ausbildung als Chemikant*in: Du sorgst für Kunststoffnachschub

Chemie und Physik waren in der Schule deine Lieblingsfächer? Technologie findest du aber genauso spannend? Dann mach doch beides zu deinem Beruf – und zwar mit einer Ausbildung als Chemikant*in. Bei Dow hast du die Chance, beides auf höchstem Niveau miteinander zu verbinden. Wie genau das aussieht, kannst du in unserem Video herausfinden.

Ob du verfahrenstechnische Abläufe in den Anlagen prüfst, in der Messwarte Prozesse steuerst oder eine möglichst energieeffiziente und umweltfreundliche Produktion sicherstellst – dein Job ist vielseitig, anspruchsvoll und wird mit Sicherheit nicht langweilig. Apropos Sicherheit: die sollte neben Gewissenhaftigkeit bei dir an erster Stelle stehen.

Dow in Deutschland

Seit über 60 Jahren sind wir in Deutschland aktiv. Wir beschäftigen heute rund 3.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten in unseren Produktionsanlagen, Vertriebsniederlassungen sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Die Deutschlandzentrale befindet sich in Wiesbaden (Hessen), die größten Produktionsstandorte liegen in Niedersachsen (Stade), in Sachsen (Böhlen) und Sachsen-Anhalt (Schkopau). Mit unseren innovativen Produkten möchten wir die Welt zu einem besseren Ort machen. Möchtest auch du die Welt verändern? Dann informiere dich direkt über unsere vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten.

Die Arbeit als Chemikant*in:
Aufgaben, denen du in diesem Beruf begegnest

Als Chemikant*in arbeitest du in großen Produktionsanlagen der chemischen Industrie. Diese hast du jederzeit im Griff, damit die Produktion verschiedener Kunststoffprodukte, synthetischem Kautschuk und Grundchemikalien wie Chlor und Natronlauge reibungslos funktioniert.

Bedienen und warten von Anlagen

Mithilfe von Anlagen werden verschiedene Rohstoffe bearbeitet. Dabei weißt du genau, wie Mess-, Steuerungs- und Regelungsgeräte eingestellt sein müssen, mit deren Hilfe du die Temperatur, die Stoffmenge, die Fließgeschwindigkeit oder das Volumen immer exakt einhalten kannst.

Aufbau von Schlauch- und Rohrleitungssystemen

Deine Aufgabe als Chemikant*in ist es auch, die für die Arbeiten benötigten Fördersysteme wie Schlauch- oder Rohrleitungssysteme zu überwachen und in Gang zu halten.

Qualität kontrollieren

Bei deiner Arbeit achtest du auf gleichbleibende Qualität. Dazu nimmst du regelmäßig Proben und optimierst den Produktionsprozess. Auch dokumentierst du die Arbeitsabläufe und -ergebnisse und behältst die Einhaltung der Hygiene-, Sicherheits- und Umweltschutzbestimmungen stets im Blick.

Wie werde ich Chemikant*in? Die wichtigsten Ausbildungsinhalte und Job-Skills

Um die Ausbildung zu beginnen, ist grundsätzlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss.

Die Ausbildung dauert in der Regel dreieinhalb Jahre. In der Zeit lernst du dual, also zum Teil in der Berufsschule und zum Teil im Ausbildungsbetrieb. So erwirbst du alle wichtigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Arbeit als Chemikant*in.

Naturwissenschaften in neuer Dimension

Auf dein Grundwissen in Mathe, Chemie, Physik und Biologie baust du in der Berufsschule auf. Im Betrieb bekommt dein naturwissenschaftliches Wissen eine praktische Bedeutung, denn als Chemikant*in begleitest du täglich chemisch-technische und physikalisch-technische Prozesse.

Technisch-praktisches Verständnis

Auch für Technik solltest du dich interessieren, wenn du dich für die Ausbildung als Chemikant*in entscheidest. Wie du im Video siehst, arbeitest du mit modernen Maschinen und Anlagen. Deshalb sind ein grundsätzliches technisches Interesse und Verständnis für deine Arbeit erforderlich.

Genauigkeit und Sorgfalt

Bei der Produktion kommt es auf die Einhaltung der exakten Produktionsbedingungen an, um die hohe Qualität der Arbeitsergebnisse sicherzustellen. Beim Messen und Analysieren kommt es deshalb auf eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise an, die du dir mit der Zeit antrainierst.

Umweltbewusstsein

Bei der Arbeit mit Chemikalien musst du besonders verantwortungsvoll und umweltbewusst mit Abfällen und Reststoffen umgehen. Damit du die Umwelt nicht gefährdest, lernst du die umwelttechnischen Verfahren und Vorschriften kennen.

Teamfähigkeit

Eure Aufträge können nur schnell und qualitativ hochwertig abgeschlossen werden, wenn ein eingespieltes Team zusammenarbeitet. Schon in deiner Ausbildung bekommst du deshalb viele Gelegenheiten, mit anderen produktiv zu sein. Aber auch selbstständiges Arbeiten ist gefragt.

Zuverlässigkeit

Dein Team muss sich darauf verlassen können, dass du dich zuverlässig an Absprachen hältst und mit größtem Verantwortungs- und Sicherheitsbewusstsein arbeitest. Nur so stellst du sicher, dass du dich und andere nicht gefährdest und vermeidest Produktionsfehler.

Nach der Ausbildung: Deine Zukunftsperspektiven als Chemikant*in

Hast du deine Ausbildung abgeschlossen, kannst du bei überzeugender Leistung von deinem Ausbildungsbetrieb übernommen werden. Grundsätzlich bist du mit deinem Wissen und Können aber in der Lage, in vielen Unternehmen der chemischen Industrie, z. B. Arzneimittel-, Farben- und Lack-, Kunstfaser-, Pflanzenschutz- und Düngemittel-, Kosmetika-, Baustoff-, Mineralölindustrie oder Waschmittelhersteller*innen zu arbeiten.

Sie alle brauchen Fachkräfte wie dich heute und vermutlich auch in Zukunft.
Mit verschiedenen Lehrgängen kannst du dich weiter spezialisieren, zum Beispiel auf die Verfahrenstechnik, das Sicherheitswesen oder die Industrieelektronik. Auf der Karriereleiter können die Weiterbildungen zum*zur Industriemeister*in Chemie, zum*zur Ausbilder*in oder Techniker*in der Fachrichtung Chemietechnik oder Umweltschutztechnik interessante Berufsperspektiven sein.

Hast du die Fachoberschule besucht, steht dir an einer Fachhochschule auch die Tür zum Studiengang Chemieingenieurwesen. Du siehst, nach der Ausbildung musst du nicht dein Leben lang dasselbe machen – es gibt viele Möglichkeiten, dich beruflich weiterzuentwickeln.

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